Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Dominanz und hört nicht

  Hessen
Esra1905 schrieb am 06.05.2015   Hessen
Angaben zum Hund: Boxer , männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo , mein Bobby reagiert auf andere rüden Sehr dominant .. Er ist zu verspielt wenn Menschen oder Hunde vorbei laufen wollen muss ich ihn halten weil er Menschen begrüßen möchte und die Hunde dominieren möchte was kann ich dagegen tun ?

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Antworten(3)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 06.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    bitte streichen Sie zuerst einmal das Wort "Dominanz" aus Ihrem Wortschatz, denn es hat die Bedeutung von "überlegen sein". Verspielt sein, nicht hören und Sie komplett ignorieren ist eher respektlos.
    Haben Sie schon einmal über einen Kastrrationschip nachgedacht? Er würde Ihrem Hund das Leben etwas erleichtern und ihn ansprechbarer machen.
    Ich rate Ihnen folgendes:
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und verspielt und zieht von Ihnen weg - das ist seine Strategie, weil er Ihnen nicht zutraut, mit der Situation klar zu kommen.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wuchtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Wenn Ihr Hund Sie wieder respektiert und für Sie entscheidet (als für andere Hunde oder Menschen) bekommt er wieder mehr Freiheit.
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • http://www.agila.de/hundetrainer/hundetrainerin-inge-buettner-vogt-wiesbaden
    http://www.agila.de/hundetrainer/hundetrainerin-inge-buettner-vogt-wiesbaden
    schrieb am 07.05.2015

    Danke für die tolle Antwort. Also es ist so das ich ihn frei lassen kann aber wenn er andere Hunde oder Menschen sieht geht er zu denen. Also bei Menschen ist es so ich muss ihn sofort anleinen weil er ja kein kleiner Hund ist haben viele Angst weil er die unbedingt Grüssen muss wenn er sogar angeleint ist wedelt er unglaublich mit seinem
    Schwanz und freut sich auf die Menschen ( vitalem
    Bei Kindern ) . Und bei Hunden ist es so rüden dominiert er wenn ich ihn anleine knurrt er bei manchen rüden los. Und mit Weibchen lass ich ihn spielen aber muss mit Angst spielen lassen weil ich Angst habe das ein rüde kommt und es dann schief geht .. Weil der Bobby nicht beim spielen hört und auch nicht reagiert .

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 07.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Sie verhalten sich mal so, mal so. Das verstehen Hunde nicht. "Aber wenn er Hunde sieht" verläßt er Sie und geht "ohne Sie zu fragen, hin. Das ist es. Ihr Hund ist unsicher und verhaält sich auch mal so und mal so - helfen Sie ihm daraus und machen Sie ihn sicher und gelassen, abrufbar und klug in seinem Kopf, schenken Sie ihm mein Buch und - wie gesagt - streichen Sie "dominiert" - Ihr Hund ist unsicher und braucht Ihre Hilfe zur Sozialisierung. Sie haben Angst - also Angst um und vor Ihrem Hund, weil Bobby nicht auf Sie hört und auch nicht kommt - zu Ihnen! Und das wollen Sie, also helfen Sie ihm aus
    diesem Verhalten zu einem sicherern und gelassenen Verhalten,
    viel Erfolg, ich freue mich, wieder von Ihnen zu hören!
    Inge Büttner-Vogt

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