Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

hund macht beim Gassi gehen kein Geschäft

  Brandenburg
Sandra250780 schrieb am 17.05.2015   Brandenburg
Angaben zum Hund: Chihuahua, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Wir haben seit 2 Tagen einen sieben Monat alten chihuahua und er hat angst vor allem und jedem. Beim Gassi gehen macht er nichts kein pinseln und kein Kaki aber in der Wohnung. Auch beim spazieren gehen bellt er alle Fußgänger oder Radfahrer ganz laut an . Und auch meinen Mann bellt er ständig an. Man merkt auch das es einfach nur ein angst bellen ist. Ist das normal nach erst 2 Tagen bei uns und wie könne man die Probleme lösen?
LG sandra

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 17.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, wo kommt ihr Hund her und was hat er bisher alles an Umweltreizen erfahren? Wenn er ausschließlich in der Wohung gehalten wurde, müssen sie wie bei einem Welpen ganz von vorne beginnen.
    Wenn er sein Geschäft erledigen soll, setzen sie ihn an eine Stelle, die dafür geeignet ist und die sie auch für später als günstig einschätzen . Bleiben sie dort stehen. Lassen sie ihn in aller Ruhe schnuppern und das Umfeld erkunden. Sie bleiben dort an dieser Stelle solange, bis er sein Geschäft verrichtet hat. Loben sie ihn und geben sie während er Pipi macht ein Wortsignal. Dies kann z.B. sein: "mach fein, mach Pipi" oder was auch immer sie gut finden. So lernt er ein Signal kennen um später mal sein Geschäft auf Aufforderung zu verrichten. Nehmen sie sich also für die ersten Male ausreichend Zeit.
    Für sein Verhalten während des Spaziergangs gilt ähnliches. Nehmen sie sich viel Zeit, machen sie nur kleine Runden. Geben sie ihm zu verstehen, dass Fußgänger und Radfahrer toll sind. Kommt ihnen jemand entgegen, sprechen sie ihn an, ziehen seine Aufmerksamkeit auf sich und belohnen ihn. Je nachdem wie aufgeregt er ist, kann es ein Leckerli oder auch ein paar Streicheleinheiten sein.
    Ich würde ihnen außerdem empfehlen, sich für die Anfangszeit einen Hundetrainer mit der Zusatzausbildung zum Verhaltensberater zu Hilfe zu holen. Dieser kann sich den Hund in den Situationen vor Ort anschauen. Dann kann man genau für ihren Hund ein Trainingskonzept erarbeiten. Eventuell ist anfangs auch der Einsatz von angstlösenden Substanzen sinnvoll, um dass Stresslevel des Hundes zu senken und ihm ein Lernen überhaupt erst einmal zu ermöglichen.
    Adressen finden sie z.B. auf den Seiten des BHV unter http://www.bhv-net.de/


    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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