Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund das alleine sein beibringen

  Berlin
M157 schrieb am 17.09.2015   Berlin
Angaben zum Hund: Polnischer Laufhund, weiblich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo!

Meiner 2 Jahre alte Hündin fällt es relativ schwer alleine zu bleiben. Wie schaffe ich das? Bisher habe ich sie immer, bevor ich die alleine lasse 1 1/2 Stunden draußen ausgelastet. Spazieren gehen, mit dem Ball spielen, rennen, rennen, rennen. Danach kann sie meistens gut alleine bleiben. Ich lasse ihr einen kauknochen da, schließe die Tür und gehe sofort. Meistens winselt sie ein wenig, manchmal jault sie trotzdem. Ich habe zudem eine Ärztin im Haus und habe das Gefühl, dass die Patienten manchmal bei uns klopfen, was meine Hündin natürlich durchdrehen lässt. Ich lasse sie derzeit Max. 2 bis 3 Stunden alleine, mein Ziel sind aber in Ausnahmefällen bis zu 5 Stunden zu kommen. Wie schaffe ich es also meiner Hündin beizubringen nicht auf den Hausflur und die ein und ausgehenden Patienten zu reagieren, bzw sich nicht von ihnen animieren zu lassen? Oder muss ich gar umziehen? Ich habe von Anfang an (vor Ca. 1 1/2 Jahren schon damit angefangen. Manchmal komme ich nach Hause und alles ist ok und manchmal muss ich meine gesamte Einrichtung ersetzen. Ich hoffe sie können mir weiterhelfen! Wollte mal dieses Service-System hier ausprobieren und bin gespannt auf die Antwort! Im Namen meiner Hpndin bedanke ich mich also schonmal für Ihre Mühe!

MfG

M&M

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Antworten(1)

  • Carolin Borchardt
    Carolin Borchardt (Hundetrainer)
    schrieb am 20.09.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Für das Erreichen Ihres Zeitziels gibt es nur einen Weg: weiter kleinschrittig die Zeit steigern. Kleinschrittig meint, dass die Hündin nicht in den Bereich kommt, große Verlassensangst zu haben. Überschreitet man im Training diese Schwelle, muss darunter begonnen werden, eben mit dem Pensum, welches diese Angst noch nicht auslöst.
    Ich empfehle, auch wenn Sie zuhause sind, das Im-anderen Zimmer sein zu üben, Unabhängigkeit zu fördern (!) und auch an dem Klopfen an der Tür zu arbeiten.
    Wenn es klopft, was Sie im Training vielleicht stellen können, lässt Sie das völlig unberührt. Weder gehen Sie zur Tür noch reagieren Sie in irgendeiner Form.
    Zur weiteren Prüfung würde ich die örtlichen Gegebenheiten anschauen, vielleicht ist da irgendwo der Knackpunkt. Leider kann man in so einem "Service System" keine wirkliche Einschätzung vornehmen. Als weiterführende Lektüre kann ich Christiane Wergowskis Buch "alleine bleiben" empfehlen.
    .Carolin Borchardt
    Trainerin und Coachin für Menschen und Hunde
    Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK|BHV
    Berlin - allbezirklich

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