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Hündin hat Angst vorm Autofahren

  
Kimba2018 schrieb am 13.11.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo, unsere Hündin Kimba ist ca. 1 3/4 Jahre alt und rassebedingt (griechischer Jagdhund-Mix) recht selbstbewusst. Sie ist immer gern im Auto mitgefahren - entweder angeschnallt oder in einer Box auf dem Rücksitz. Neulich musste mein Mann auf der Autobahn im Stop and Go eine Beinahe-Vollbremsung hinlegen. Es war dunkel, um uns herum nur die roten und weißen Lichter der Fahrzeuge zu sehen. Wir vermuten, dass Kimba in der Box gedöst oder sogar geschlafen hatte und durch den Ruck schlimm erschreckt wurde. Jetzt hat sie Angst, im Dunkeln im Auto mitzufahren. Sie steigt nicht mehr freiwillig ein und zittert während der gesamten Fahrt am ganzen Körper. Leider hatten wir vor kurzem wg. eines anderen Autofahrers eine ähnliche Situation. Mein Mann musste stark bremsen, und Kimba rutschte halbwegs vom Rücksitz. Ich sitze manchmal schon neben ihr auf der Rückbank, um sie im Notfall festhalten zu können. Aber auf lange Sicht ist das keine Lösung - gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit.

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 21.11.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    nehmen Sie die Hündin an die Leine und gehen in einiger Entfernung an dem Auto vorbei. Wenn Sie merken, dass sie entspannt ist, verringern Sie die Entfernung zum Auto. Dann gehen Sie auf das Auto zu, bleiben, in einiger Entfernung davor stehen. Gehen Sie jeden Schritt solange, bis der Hund entspannt. Dann öffnen Sie die Autotür und schließen sie wieder. Als nächsten Schritt setzen Sie sich ins Auto, der Hund bleibt draußen. Der nächste Schritt, den Hund ins Auto zu bekommen, ist der schwerste. Am besten ist es immer, wenn man beide hintere Türen aufmacht und einfach mit dem Hund an der Leine durchgeht. Wenn das funktioniert, setzen Sie sich mit dem Hund ins Auto, geben ihm ein besonderes Leckerchen. Dann schließen Sie die Türen, starten den Motor, fahren langsam an, erst ein kurzes Stück, dann immer weiter. Denken Sie daran, alles Schritt für Schritt zu machen. Sehr wichtig ist auch, dass Sie den Hund nicht locken. Gehen Sie einfach los und zeigen dem Hund so, dass das Auto vollkommen ungefährlich ist.
    Allerdings kann ich Ihnen keinen Rat geben, was zu tun ist, wenn die Hündin Angst vor Vollbremsungen hat.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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