Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Angst vor Hunden

  Mecklenburg-Vorpommern
jbinder schrieb am 28.09.2014   Mecklenburg-Vorpommern
Angaben zum Hund: Mischlinge bis 44 cm, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Mein großer ist ca 2,5 jahre alt, kommt ursprünglich aus Ungarn, aus einem Zirkus und wurde oft geschlagen und misshandelt. Wir bekamen ihn vor gut 2 Monaten und gleich am 2ten Tag wurde er bei einem Gassi-Rundgang von einem Schäferhund angefallen.. Vorher hatte er keine Probleme mit Hunden aber jetzt bellt und knurrt er aus ANgst andere Hunde an. Bei Menschen nur selten bis gar nicht, bei Kindern auch nicht. Aber sobald die Hunde auf ihn zukommen, ist er aufeinmal wieder ruhig und bei dominanten Hunden zieht er den Schwanz ein und versteckt sich. Bei spielerischen oder kleinen Hunden die ruhig sind, ist er ruhig und shcnüffelt dann aufeinmal...
Aber wie kann man das unterbrinden? Es gehen mir mittlerweile soviele Hundebesitzer aus dem Weg, weil sie Angst vor ihm haben... und vor allem wird nicht jeder Hund bei seinem Knruren ruhig bleiben..

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 09.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    das ist aber auch ein Pech, hier hilft nur Ihr Schutz:

    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, damit er seine Ruhe hat.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und Ihr Körper dazwischen - eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben,
    Schauen Sie auch für geistiges Training und Wecken von Begeisterung unter www.hundimedia.de nach meinen Büchern und Filmen.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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