Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Angst und Schreck vor allem

kim1995495 schrieb am 15.10.2014
Angaben zum Hund: Yorkshire, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo,
Ich habe mir vor ein paar Monaten einen Yorkie vom Züchter zugelegt, dieser jedoch hat vor fast allem Angst und erschreckt sich: vor der Leine wenn sie sich bewegt, vor fremden Hunden, vor vielen gegeständen,… . Außerdem wenn ich ihn draußen rufe hört er oft nicht wenn er nicht will.

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 18.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo Kim, meistens reagieren kleine Hunde auf dieses Weise, wenn sie von ihren Herrchen/Frauchen keine Führung erhalten. Das heißt, sie haben ihre Besitzer im Griff, nicht umgekehrt, wie es sein sollte. Diese kleinen Kerlchen sind damit völlig überfordert, stehen ununterbrochen unter Stress und werden ängstlich. Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, lernen Sie zuerst, Ihren Hund in den Griff zu bekommen. Das heißt, Sie bestimmen über den Hund, nicht umgekehrt. Lassen Sie nicht zu, dass Ihr Hund etwas einfordert, wie z. B. Spielen, Streicheln, Leckerchen, ignorieren Sie das. Aufs Sofa oder ins Bett darf er nur auf Aufforderung. An der Leine geht er an lockerer Leine neben oder hinter Ihnen. Bringen Sie ihm bei, auf Kommando an einen festen Platz zu gehen und zu bleiben, bis Sie ihm erlauben, den Platz zu verlassen.. Das können Sie dann nutzen, wenn Besuch kommt. Wichtig ist, dass Sie nie die Geduld verlieren und Ihre Kommnados ruhig und bestimmt durchsetzen.
    Versuchen Sie nicht, ihn, wenn er Angst hat, zu beruhigen oder zu stericheln, damit verstärken Sie die Angst. Strahlen Sie Ruhe aus und zeigen ihm damit, dass die Situation völlig normal ist.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer

  • kim1995495
    kim1995495
    schrieb am 18.10.2014

    Hallo,
    Mein zusätzliches problem ist er will nicht an der leine gehen er bleibt einfach stehen und setzt sich hin und geht keinen cm mehr. Nur wenn ich die leine abmache geht er weiter. Da dies aber nicht immer geht versuche ich ihn leicht zu ziehen oder mit leckerli weiter zu bekommen was oft aber nicht funktioniert.

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 19.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (3)

    Hallo, er versucht hier ganz einfach seinen Willen durchzusetzen. Versuchen Sie einmal, nicht mehr so sehr auf den Hund zu achten und einzugehen. Egal, ob mit oder ohne Leine, drehen Sie ihm den Rücken zu, gehen Sie einfach los ohne den Hund anzuschauen oder gar mit ihm zu reden. Er muss lernen, auf Sie zu achten, nicht umgekehrt. Wenn er an der Leine ist, gehen Sie solange, bis Spannung auf der Leine ist, dann bleiben Sie stehen, immer noch Spannung auf der Leine, immer noch nicht den Hund beachten, bis Sie merken, dass er weitergeht. Dann gehen Sie zügig weiter. Wenn er bei Ihnen ist, loben Sie ihn oder geben ein Leckerchen.
    Liebe Grüße
    Ellen Mayer

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