Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Angst beim Autofahren

  Bayern
julianeschmitt schrieb am 07.04.2016   Bayern
Angaben zum Hund: Mischlinge ab 45 cm, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo, meinen Hund Benny haben wir mit 5 Monaten aus Bulgarien bekommen, jetzt ist er 14 Monate. Seit wir Ihn haben hat er Angst vor dem Autofahren, so stark, dass er sich schon bevor er ins Auto geht fast aus dem Geschirr windet. Ist er im Auto, egal ob vorne, Rücksitz oder hinten, zittert er wie Espenlaub, sabbert und kotzt, auch wenn er nüchtern ist. Ich weiss nicht wie ich das in Griff bekomme, denn mit der Methode Leckerli im Auto geht es nicht, da der sonst so verfressene Benny nichts anrührt. Aber da ich im nächsten halben Jahr umziehen werde, hat er keine andere Wahl, da er dann sehr oft Auto fahren muss, was für ihn aber so in Quälerei ausarten würde.

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 07.04.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo Juliane,
    da brauchen Sie etwas Geduld.
    Wenn Ihr Benny schon Angst bekommt, bevor es ins Auto geht, fangen Sie da am besten schon an. Nehmen Sie ihn an die Leine und gehen in eiiger Entfernung an dem Auto vorbei. Die Entfernung sollte so groß sein, dass er noch keine Angst hat. Dann verringern Sie die Entfernung etwas. Wenn er ein wenig Angst hat, versuchen Sie es nicht mit Locken oder beruhigen. Strahlen Sie Sicherheit aus und gehen zügig an dem Auto vorbei. Sobald er sicherer wird, verringern Sie die Entfernung immer mehr in ganz kleinen Schritten. Wenn er keine Angst mehr vor dem Auto hat, öffnen Sie die Tür, gehen auf das Auto zu und bleiben stehen, alles kommentarlos. Wenn er auch davor keine Angst mehr hat, setzen Sie sich, mit dem Hund an der Leine aber ohne Hund in das Auto. Um den Hund das erste Mal in das Auto zu bringen, öffnen Sie am besten beide Hintertüren und gehen mit dem Hund an der Leine durch. Erst, wenn er das ohne Stress kann, bleiben Sie kurz, bei geöffneten Autotüren, im Auto. Gehen Sie so Schritt für Schritt weiter vor, bis er auch bei geschlossenen Türen im Auto bleiben kann. Erst dann starten Sie kurz den Motor und fahren erst, wenn er das ertragen kann.
    Achten Sie bei jedem Schritt drauf, nicht zu reden, locken oder beruhigen. Das verstärkt die Angst.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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