Warum hat mein Hund plötzlich Angst vor mir?

  
mad88hng schrieb am 06.05.2022   
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Hallo, seit gestern hat mein kleiner Marty große Angst vor mir. Er zittert, duckt sich und versteckt sich im Garten oder in der oberen Etage. Draußen beim Gassi gehen ist es besser, aber lange nicht so fröhlich wie sonst. Er spielt auch, wenn ich ihn auffordere. Im Haus traut er sich nicht zu kommen, wenn ich ihn rufe. Normalerweise folgt er mir überall hin, kaspert rum... Ich habe ihm gestern ein Küsschen auf die Nase gegeben, woraufhin er zurückgeschreckt ist. Habe dann alles untersucht. Nasenlöcher, Zunge, Zähne, halt alles, was in der Nähe der Nase ist. War von außen alles in Ordnung. Seitdem ist er so ängstlich mir gegenüber. Ich möchte meine kleine Klette wiederhaben. Wie kann ich ihm "sagen", dass alles okay ist?


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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 08.05.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, wahrscheinlich hat sich Ihr kleiner Marty vor dem Kuss-Geräusch erschrocken und die Nähe zur Nase mit der ungewohnten Haltung Ihrerseits. Man beugt sich ja zumeist weit nach vorne, hält ihn fest oder zieht ihn noch näher ran. Für uns Menschen ist so eine Situation normal, für einen Hund kann es Angst hervorrufen. Ich würde ihn in der Wohnung erst einmal in Ruhe lassen und nicht beachten. Er kann Sie aus der Ferne beobachten und dann von Tag zu Tag wieder mehr Vertrauen gewinnen. Bedrängen Sie ihn nicht, beugen sich nicht über ihn. Wenn er zufällig in der Nähe ist, streicheln Sie ihn beiläufig ohne groß zu beachten im Vorbeigehen. Versuchen Sie ihn aus der Hand zu füttern, stellen Sie sich dabei seitlich, schauen ihn nicht an und strecken nur die Hand mit dem Futter aus. Setzen Sie sich einfach neben ihn oder in seine Nähe ohne ihn zu beachten. Auch wenn er fluchtet und in die obere Etage geht - folgen Sie und setzen sich zu ihm. Es besteht die Möglichkeit, daß er dann nach und nach aus seinem Versteck kommt, um Sie zu beschnuppern. Dann bitte nicht überschwänglich reagieren, sondern ruhig und bedacht. Haben Sie Geduld mit ihm - wenn er vorher "Ihr Schatten" war, besteht Hoffnung, daß es wieder so wird.

    Viel Erfolg und viele Grüße aus Düsseldorf

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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