Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Hund hat Angst vor seiner Besitzerin

  Nordrhein-Westfalen
kleinehagebutte schrieb am 26.03.2018   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: italienisches Windspiel-Mischling, weiblich, kastriert, Alter 1-3 Jahre

Hallo

Es geht um den Hund meiner Mutter.
Sie bekam die Hündin/ital.Windspiel-Mix vor ca.4 Monaten von der Tierhilfe.
Die Hündin hat Angst vor meiner Mutter - vor uns anderen Familienmitgliedern nicht.
Sie kommt nie zu meiner Mutter. sondern liegt nur in ihrem Sessel/verkriecht sich vor ihr.
In der Wohnung läuft sie auch nie herum wenn meine Mutter anwesend ist.
Kann es sein, daß die Hündin schlechte Erfahrung mit älteren Damen gemacht hat?
Bevor meine Mutter sie bekam, war sie kurz bei einer anderen älteren Dame die nicht mit ihr zurecht kam.
Meine Mutter ist sehr tierlieb, hat dem Hund nie etwas getan, hat sie nie angeschrien...
Sie geht regelmäßig mit ihr Gassi und der Hund läuft auch immer brav an der Leine mit, aber ansonsten ist da leider kein enger Kontakt sichtbar.
Was kann sie tun, damit der Hund die Angst vor ihr verliert?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
S.Erdmann

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 26.03.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, das ist für ihre Mutter natürlich sehr schade da sie die Kleine sicherlich gerne verwöhnen möchte.
    Sie hat sicherlich, wie sie vermuten, schlechte Erfahrungen mit Personen, die ihrer Mutter ähnlich sind (Geruch/Gestalt) gemacht.
    Sie könnten noch verschiedene Dinge versuchen.
    1. ändern sie das Outfit ihrer Mutter grundlegend, damit das äußerliche Erscheinungsbild sich verändert.
    2. arbeiten sie mit Duftmarkern. Belegen sie eine bestimmte Handlung/Ort an dem sich die Hündin wohl fühlt mit einen Duft, den es NUR!!! dort gibt. Wenn die Hündin dort ganz entspannt ist, darf ihre Mutter diesen Duft an sich benutzen.
    Ihre Mutter soll den Hund nicht beachten. Sie kann ihr gerne etwas Superleckeres hinwerfen. Aber OHNE sie dabei anzusehen oder anzusprechen.

    Der Hund soll selber die Möglichkeit haben Kontakt zu suchen und die Distanz zu bestimmen. Kommt er schnuppern, NICHT anfassen und NICHT ansprechen. Geben sie ihrem Hund die Möglichkeit immer frei zu entscheiden, ob er Kontakt haben möchte oder nicht.

    Mit viel Geduld wird sie vielleicht doch noch irgendwann ihr Mißtrauen ihrer Mutter gegenüber ablegen.
    Einen Versuch ist es wert. Wenn es gar nichts bringt, sollte ihre Mutter akzeptieren, daß sie gegen die schlechte Vergangenheit des Hundes nicht ankommt und es so hinnehmen. Es liegt ja nicht an ihr persönlich. Das muß man sich immer ins Bewußtsein rufen.


    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick
    zertifizierter Hundetrainer/Verhaltensberater IHK/BHV

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