Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Wind und Sturm

BlackLady schrieb am 09.02.2016
Angaben zum Hund: Schwarzer Schäferhund, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Die Angst vor Gegenständen bekomme ich so langsam in den Griff in dem ich Sie schnuppern lasse. Was aber sehr extrem ist, ist die Angst vor sehr starkem Wind. Dann geht Sie nur unter sehr starkem Widerstand raus und macht nur dann etwas wenn es wirklich drückt.
Ursache: Als Sie etwa 5/6Monate alt war (ca ein Jahr her)hatten wir auch Sturm. In dem Augenblick als ich auf der Treppe zum Garten war flog die Tür hinter uns zu. Etwas flog auf den Steinboden und zerbrach. Zu allem Überfluss hing der Vorhang draußen und wehte..Ich hab Sie dann nach einer geraumer Weile wieder reinbekommen aber raus, bis heute ein großes Problem. Sie zittert stark und hechelt, was noch dazu kommt seit heute ist Sie läufig. Man kann ja viel üben. Nur keinen Wind bzw Sturm.
Ich bin hilf und ratlos.

Danke und Liebe Grüße Gabriele Braun

P.S. Lady ist 19 Monate alt. Hört recht gut. Ich erziehe Sie alleine und arbeite auch mit Ihr. Eine Hundeschule haben wir nie besucht.Aggressiv ist Sie auch nicht, aber wachsam.Man kann ihr ohne Problem das Futter wegnehmen.Was aber nur ein- zweimal gemacht wurde.

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Antworten(1)

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 09.02.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    zum einen gibt es die Möglichkeit, dass Sie Ihrer Hündin über bestimmte Managementmaßnahmen helfen. Managementmaßnahmen bedeutet, dass Sie versuchen, die Umwelt angenehmer für Ihre Hündin zu gestalten. Hier könnten Sie bspw.
    - einen Ort zum Lösen für Ihre Hündin einrichten, der möglichst gut vor Witterung schützt
    - einen Rückzugsort für Ihre Hündin einrichten, den sie nach Lust und Laune betreten und verlassen kann und der möglichst schallgedämpft ist

    Zum anderen gibt es die Möglichkeit, über ein gezieltes Training daran zu arbeiten, dass Ihre Hündin mit mehr Entspannung an die momentan problematischen Situationen herangeht. Neben Training empfiehlt es sich hier ggf. - vor allem, weil die Problemsituationen so unvorhersehbar und unkontrollierbar sind - mit unterstützenden Techniken zu arbeiten.

    Leider generalisiert eine Angstproblematik sehr schnell. Das bedeutet, dass ähnliche Geräusche und Situationen sehr rasch ebenfalls mit Angst verknüpft werden. Um hier nicht eine weitere Sensibilisierung hervorzurufen, möchte ich Ihnen ungerne Tipps auf Entfernung geben. Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe einen verhaltenstherapeutisch tätigen Tierarzt, mit dem Sie ein genau passendes Training für Ihre Hündin erarbeiten können?

    Viele Grüße,
    Stefanie Ott
    www.mensch-und-tier.net

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