Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Panikattacke bei Gewitter

Mermaid007 schrieb am 17.07.2015
Angaben zum Hund: Terrier, Jack Russel, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Mein "Turbo" hat fürchterliche Panik bei Gewitter (auch vor und danach). Springt mir ins Gesicht, ist wie paralysiert, hechelt, zittert.... So schlimm! Beruhigungs-Tropfen, Zylkene, Stecker für Steckdose etc. hilft nicht. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Inzwischen Panikattacke er schon wenn es draußen windet nachts wohl weil er befürchtet das gleich Gewitter kommt. Er war NIE alleine und ich habe keine Angst die dich evtl. übertragen hat.... HILFE!!!!

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Antworten(3)

  • Carolin Borchardt
    Carolin Borchardt (Hundetrainer)
    schrieb am 21.07.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    neben den von Ihnen genannten Hilfsmitteln gibt es Methoden, am Gefühl des Hundes zu arbeiten. Herfür sollten Sie einen entsprechend ausgebildeten und erfahrenen Trainer zu Rate ziehen!

    Das Problematische am geschilderten Problem ist, dass die atmosphärische Aufladung vor, während und nach dem Gewitter für den Hund spürbar sind. Doch das noch größere Problem ist, dass Angst sich wie ein Strohfeuer generalisiert, d.h., auf andere Sachen überträgt. Schließlich hat der Hund vor allem Möglichen Angst, obwohl es erst nur eine Sorte Knallgeräusch o.Ä. war. Diese Entwicklung ist für den Hund selbst gefährlich, denn Angst bedeutet auch auf körperlicher Ebene Stress. Und dauerhaft im Stress-Modus zu sein, ist ungesund bis lebensbedrohlich.

    Deshalb verstehe ich Ihren Hilferuf sehr gut, denn die Lage ist wirklich enst. Bitte holen Sie sich kompetente Hilfe!

    Carolin Borchardt
    Trainerin und Coachin für Menschen und Hunde
    Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK|BHV
    Berlin - allbezirklich

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 22.07.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    wie verhalten Sie sich, wenn der Kleine solche Angst hat?

    Ich freue mich auf Ihre Antwort
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • Carolin Borchardt
    Carolin Borchardt (Hundetrainer)
    schrieb am 26.07.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Frau Meyer,
    gewähren Sie körperliche Nähe/Schutz, wenn der Hund es möchte. Reden Sie ihm keinesfalls gut zu oder beruhigend auf ihn ein. Gehen Sie mit dem Gewitter so selbstverständlich um wie mit einem lauen Sommertag.

    Nehmen Sie die Geräuschkulisse auf und spielen Sie die Tonkonserve zunächst leise ab, genau so, dass der Hund es gleichgültig findet. Während dessen beschäftigen Sie sich mit dem Hund und spielen oder füttern ihn. Machen sie die Geräusche immer nur so an, dass der Hund NICHT in die Angst kommt. Spielen Sie die Geräusche schließlich auch in anderen Räumen oder im Auto ab. So desensibilisieren Sie Ihen Hund.

    Carolin Borchardt
    Trainerin und Coachin für Menschen und Hunde
    Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK|BHV
    Berlin - allbezirklich

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