Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Hund hat plötzlich nachts Angst

  Sachsen
Russelbande schrieb am 04.10.2018   Sachsen
Angaben zum Hund: Jack Russell Terrier, männlich, kastriert, Alter 4-10 Jahre

Hallo,
unser Jack Russel Terrier (9 Jahre) hat seit ca. 5 Wochen nachts Angst. Normalerweise schläft er mit uns im Schlafzimmer, wobei sein Körbchen neben unserem Bett steht. Das hat bisher auch immer super geklappt. Seit diesen 5 Wochen allerdings springt er spätestens zwischen 02:00 und 03:00 Uhr nachts auf und läuft unruhig auf dem Laminat hin und her, bis wir ihn nach unten ins Wohnzimmer lassen, wo er meist ruhig weiterschläft. Teilweise läuft er aber auch dort unruhig umher. Es ist auch nicht so, dass er mal nach draußen muss oder ähnliches. Mitunter kam es auch schon vor, dass er apathisch vor dem Bett stand und zitterte (Schwanz hing dabei herab) bzw. dass er anfing irgendwo hinauf zu klettern oder unsere größere Pflanze umzugraben. Wir können es uns nicht erklären, warum es gerade seit diesen 5 Wochen so anders ist. Es macht den Eindruck, dass er vor irgendetwas Angst hat, was er draußen durch das angekippte Fenster hört, aber wir wissen nicht was. Manchmal kommt er auch wieder zu uns hoch und schläft dann weiter oder geht dann nach kurzer Zeit gleich wieder nach unten. Blut und Herz sind laut Tierarzt in Ordnung. Wir haben uns auch schon gefragt, ob es vielleicht mit meiner Schwangerschaft zusammenhängen könnte, dass ihm da etwas Angst macht. Allerdings ist tagsüber oder sonst in meiner Gegenwart ja alles normal. Hat jemand eine Idee, an was es noch liegen könnte? Schonmal vielen lieben Dank im Voraus.

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 10.01.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich leider erst heute beantworten kann. Das veränderte Verhalten Ihres Hundes, kann mehrere Ursachen haben - es kann durchaus mit Ihrer Schwangerschaft zusammenhängen, es kann aber auch sein, dass er etwas wahrgenommen hat, was wir als Mensch gar nicht wahrnehmen oder als belanglos einstufen. Es kann auch das CD-Syndrom sein: Es treten dann auch Verhaltensauffälligkeiten wie Zittern, Unruhe, Tremor - Apathie, plötzlich auftretende Trennungsangst, Desorientierung oder Demenz etc. Wenn das Problem weiterhin besteht, sollten Sie sich nochmals an Ihren Tierarzt wenden und wenn dieser keine Ursache finden kann - eine Fachfrau/-mann vor Ort um Hilfe bitten.

    Viele Grüsse aus Düsseldorf

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-Trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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