Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Ängstlichkeit

  Sachsen
caroline-schnabel schrieb am 26.09.2014   Sachsen
Angaben zum Hund: Appenzeller-Sennenhund/ Schweizer Sennenhund Mix, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Sehr geehrte Damen und Herren,
vor 2 Jahren ist unser Filou als Welpe bei uns eingezogen (geboren am 8.2.12). Er ist ein aufgewecktes Kerlchen und immer freundlich und lernbegierig, allerdings auch oft etwas tollpatschig. Er apportiert für sein Leben gerne Eimer und Körbe und geht gern schwimmen. Bei uns lebt er als Hofhund. Über andere Artgenossen freut er sich immer sehr und versteht sich mit Rüden wie auch mit Hündininnen und Welpen, egal ob große oder kleine Rassen. Er selbst ist unkastriert. Grundgehorsam wie Sitz und Platz funktionieren recht gut. Abrufen funktioniert allerdings nur wenn der junge Herr es auch möchte. Das Fuß laufen mit und ohne Leine klappt manchmal hervorragend und manchmal aber auch nicht.
Filou reagiert öfters ängstlich wenn irgendwo eine Tür laut zu geht oder etwas umfällt oder man beispielsweise eine Fliege mit der Fliegenklatsche erschlägt.
Auch das Autofahren ist nicht seine Lieblingsangelegenheit. In den ersten Monaten hat er oft beim Auto fahren gebrochen und gesabbert und gehechelt wie verrückt. Mittlerweile hat es sich gebessert und er ist "nur noch" aufgeregt und hechelt. Er springt immerhin von selbst in den Kofferraum oder in den Beifahrerfußraum aber immer mit dem Gesichtsausdruck: "Ich fahr jetzt nur mit dir mit weil ich unbedingt bei dir sein möchte!"
Ich denke, dass ich und auch meine Familie eventuell spezielle Signale von ihm falsch verstehen und auch vieles besser machen können.
Ich würde mich sehr über Ihre Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Caroline Schnabel mit Familie und Hund Filou

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Antworten(1)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 08.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    erstmal hört sich das nach einem tollen Hund an. :-)
    Gegen die Ängstlichkeit würde ich bewusst üben, Tür immer wieder zu schlagen, Fliegen erschlagen usw. und ihm zeigen das ist nicht schlimm. Ihn also extra mit den angstauslösenden Situationen konfrontieren. Wichtig nicht trösten oder streicheln. Denn dann zeigt man dem Hund ...das du jetzt Angst hast finde ich super ....
    Immer selbstbewusst mit der Situation umgehen.
    Ansonsten ist Autofahren für manche Hunde sehr anstrengend. Aber wenn es schon besser geworden ist, ist es ok. Dabei auch darauf achten, ihn nicht zu trösten oder streicheln wenn er gestresst ist.
    Weiter viel Erfolg wünscht Elke Heese

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