Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Sozialverhalten

  Bayern
Belinda812 schrieb am 18.11.2015   Bayern
Angaben zum Hund: Rhodasien Ridgeback, weiblich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo und zwar haben wir das Problem das Ayoka, nicht weis wie sich bei anderen Hunden benehmen soll. In der welpenstunde, versucht sie sich immer von anderen Welpen fernzuhalten. Wollen die anderen spielen knurrt und zwickt sie nach Ihnen. Bei der großen Hündin meiner Mutter dreht sie vor Freude durch und springt auf ihr rum. Genauso springt sie auf die kleineren des Rudels rum. Beim spazieren gehen, ist es das gleiche wie in der Welpenstunde. Wie kann ich sie dabei unterstützen, richtiges Sozialverhalten zu erlernen.

LG Belinda mit Rudel

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Antworten(1)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 19.11.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    Sie unterstützen Ihre Hündin doch bereits. :) Der Kontakt mit erwachsenen Hunden ist schon sehr wichtig. Erwachsene Hunde können wunderbar erziehen und reagieren oftmals richtig angemessen. Sie geben Bescheid, wann Sie in Ruhe gelassen werden wollen. Und sie bringen den Kleinen die Kommunikation bei.

    Wenn Ihre Hündin zur Zeit noch keinen Kontakt mit den anderen Welpen haben möchte, dann sollten Sie sie nicht zwingen. Gewähren Sie ihr Schutz, solange sie diesen haben möchte. Bleiben Sie bei Ihrer Hündin und wehren Sie die anderen Welpen ab, wenn Ihre Hündin bei Ihnen Schutz sucht. Sie müssen nicht von sich aus eingreifen, aber wenn Ihre Hündin zu Ihnen "flüchtet", dann sollte sie auch Schutz finden. Dies ist genau die Aufgabe, die Führungspersönlichkeiten übernehmen. Aber trösten Sie sie nicht, denn es ist ja nichts schlimmes. Warten Sie geduldig ab, bis Ihre Hündin von sich den Kontakt zu den anderen Welpen sucht.

    Knurren ist eine Distanzregelung und ein adäquates Mittel um Distanz einzufordern. Das Abschnappen nach den anderen sehe ich nicht ganz so locker. Denn Sie möchten ja auch nicht, dass Ihre Hündin ein Abschnappen zeigt, um Distanz zu bekommen. Wenn sie das nämlich als erfolgreiches Mittel erkennt, dann haben Sie über kurz oder lang ein Problem. Und genau deswegen ist es wichtig, die Rolle des Beschützers zu übernehmen, damit Ihre Hündin nicht auf ihre Weise agieren muss.

    Ich bin sicher, dass sie schon bald mit Ihnen als Rückendeckung Kontakt aufnehmen wird.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz
    www.wolf-inside.de

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