Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Angst vor großen oder Rudel Hunden

  
atur50 schrieb am 13.04.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Nachdem mein Hund verstarb, haben wir LUCY im Alter von angeblichen 2 Jahren von der Tierrettung Kreta adoptiert. Sie war zum Schluss m.E. ein Straßenhund, ist aber sehr sensibel, lieb und hat irgendwann wohl auch etwas Erziehung erhalten. Wir haben sie vor 6 Monaten in Hildesheim von Pflegeeltern abgeholt/gekauft (nachdem sie von Kreta alleine im Flugzeug nach Hannover reiste), wo sie nach ihrer Ankunft 5 Tage ldort lebte. LUCY hat mehrere Ängste ... vor unseren "nahen" Beinen, vor lauten Geräuschen, vor großen oder mehreren Hunden. Sie mag kein Laminat-Fußboden/Kacheln und frisst erst, wenn wir nicht zu nahe/in der Nähe sind. Auch "jault" sie plötzlich Herz zerreißend auf, wenn sie sich erschreckt oder ein Hund plötzlich unerwartet hinter ihr her läuft. In der Wohnung fühlt sie sich sehr wohl, freut sich sehr zum Gassi gehen", läuft wunderbar an der Leine. Sie hört z.B. beim "Freilauf schnüffeln" nicht auf unseren Rückruf; hingegen sie spielerisch (ohne Leine) nach vorne rennt, dann aber auf meinen Rückruf hört und angerannt kommt. Auch jaulte sie stets beim Vorderpfoten-Berühren, was sich etwas gelegt hat, nachdem ich ihr mit einem kleinen Micro-Tuch jedesmal alle 4 Pfoten nach Gassi gehen vorsichtig abwische.
Sie ist ein 30 cm hoher bildhübscher Shi Tzu-Mischling mit schiefen Mäulchen durch vorstehendem längeren Zahn, langem 5-farbigen Fell und wunderschönen braunen Bernstein-Augen; wir sind total verliebt in sie und möchten sie sehr gerne "Angst frei" erleben.

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 18.04.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    gerade, wenn man so verliebt in einen Hund ist, tut einem das Herz weh, wenn er Angst hat. Man will den Hund dann trösten, bedauern und erreicht damit das Gegenteil. Mitleid kennen Hunde nicht, es ist für sie eine Schwäche. Dadurch ist es ihnen nicht oder nur wenig möglich, ihre Angst abzulegen, denn sie meinen ja, Frauchen/Herrchen hat auch Angst. Deswegen ist es wichtig, nicht auf den Hund einzureden, wenn er Angst hat. Er versteht die Worte sowieso nicht, steigert sich nur noch mehr in die Angst. Strahlen Sie Sicherheit aus, wenn Lucy Angst hat. Lassen Sie sie in Ruhe das angsteinflößende Objekt betrachten und selbst raus finden, dass es harmlos ist.
    Lucy hat offensichtlich nie gelernt, was Sie meinen, wenn Sie sie rufen.
    Versuchen Sie es einmal mit Rufen und sofort weglaufen, ohne zurückzuschauen. Die meisten Hunde kommen dann sofort, weil sie ihr Rudel nicht verlieren wollen. Sobald sie bei Ihnen ist, loben Sie sie überschwänglich und sie darf sofort wieder gehen. Also kein Sitz, Platz oder sonstiges.
    Wenn das nicht funktioniert, befestigen Sie eine Schleppleine am Geschirr. Rufen Sie Lucy und ziehen sie dann zu sich. Auch dann wieder belohnen und sofort laufen lassen.
    Sehr wichtig: Rufen Sie nur einmal und handeln dann sofort, also weglaufen oder den Hund zu sich ziehen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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