Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Komando Komm beibringen, aber wie?

  Berlin
wolf schrieb am 16.10.2014   Berlin
Angaben zum Hund: Golden Retriever, weiblich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Wie bringt man einem recht eigensinnigen, 8 Monate alten Hund dazu, das er auf Kommando zu einem kommt? Wir haben schon alles Probiert, in der Wohnung klappt es auch zum Teil, nur draußen rein gar nicht. Besonders wenn sie noch andere Hunde sieht oder einen Menschen den sie kennt, vergisst sie regelrecht alles.

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 18.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, Sie schreiben, Sie haben schon alles probiert. Was genau war das?

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer

  • wolf
    wolf
    schrieb am 18.10.2014

    wir haben es mit den unterschiedlichsten leckerlis probiert (darauf springt sie eig immer an), wenn sie möchte das ihr Spielzeug geschmissen werden soll, muss sie es immer zu einen bringen und da kommt das Komando auch zur verwendung.
    auch haben wir schon mit abrufbaren Hunden mit Trainiert, klappt aber nur gering (da sie eig nur ihm hinterher rennt und nicht auf uns hört)
    es klappt halt in der wohnung ganz gut, nur draußen geht es ohne Leine gar nicht.

    lg

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 19.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Ok, das mit den Leckerchen oder dem Spielzeug klappt nur dann, wenn man nicht damit lockt sondern es als Belohnung einsetzt. Das heißt, Sie nehmen es erst raus, wenn der Hund bei Ihnen angekommen ist. Wenn Sie es als Lockmittel benutzen, nimmt Sie der Hund als Futterautomat (er "wirft" gutes Benehmen ein, es kommt ein Leckerchen oder Ball raus) nicht mehr ernst. Oder gehorchen Sie Ihrer Kaffeemaschine ;-) ? Sie schreiben, in der Wohnung klapp es zum Teil. Wenn es da schon nicht zu 100 % klappt, ohne Ablenkung, wie soll es da draußen, wo so viel mehr Ablenkung ist, funktionieren?
    Am allerbesten hilft immer noch das Training mit der Schleppleine. Arbeiten Sie zuhause mit einer Hausleine (eine ca. 1m lange Schnur), die am Halsband befestigt ist. Rufen Sie ihn immer wieder mal, wenn er nicht kommt, gehen Sie hin, nehmen die Leine, führen ihn dorthin, wo Sie ihn ursprünglich hingerufen haben, loben (nicht sitzen lassen oder ähnliches) und lassen ihn wieder gehen. Draußen das gleiche, nur mit einer ca. 5m - 10 m langen Leine). Behalten Sie am Anfang das Ende der Leine noch in der Hand. Wenn er dann auf Zuruf irgendwann kommt, ohne dass Sie ihn ziehen müssen. lassen Sie Ihr Ende der Leine schleifen. Sie können, wenn er dann nicht hört zur Not drauftreten und herholen. Sehr wichtig ist auch, dass Sie dem Hund NIE hinterherrenn, Sie haben keine Chance und das weiß er. Gewöhnen Sie sich doch einfach an, zu rufen und wegzurennen ohne nach ihm zu schauen. Sie werden erstaunt sein.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer

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