Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund kommt nicht, wenn ich ihm rufe

  
duke-v-hl-stein schrieb am 05.06.2013   
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Machen Sie Angaben zu Ihrem Hund:
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Rasse: Neufundländer
Geschlecht: männlich
Alter: 18 Monate
kastriert: Nein

Geben Sie Details zu Ihrer Frage an:
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Unser Hund gehorcht im Haus und eigenen Garten sehr ordentlich. Außerhalb des eigenen Anwesens aber scheint es, als höre er infolge einer erkrankung rein gar nichts. Ob rufen, pfeifen, winken, freundlich oder energisch, mit oder ohne Leckerchen, es ist ihm schlicht wurscht, er geht spazieren so lange und dahin wo es ihm gefällt.
Wir leben in einem Gebiet mit nur 20 gehobenen EFH, deren jüngster Bewohner ich mit 51 Lebensjahren bin...

Nach drei Bernhardiner und jetzt dem dritten Neufundländer habe ich das erste Mal das Problem einen Hund zu haben, der einfach den Befehl zu kommen ignoriert. Hat jemand eine Idee, was zu unternehmen ist?

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Antworten(1)

  • SaHzg
    SaHzg
    schrieb am 05.06.2013

    Hallo Herr v.hl. Stein

    Das hört sich an, als hätten Sie sich nun zum ersten Mal einen Kopfhund ausgesucht. Ihr Hund ist in diesem Alter noch lange nicht erwachsen und nimmt sich nun offenbar selbst die Zeit, die er benötigt, um seine Umwelt gewissenhaft zu erkunden und jedes Detail wahrzunehmen und zu verarbeiten. Das braucht er, um eine stabile, psychisch starke Persönlichkeit ausbilden zu können. Das beißt sich nun mit Ihrem Wunsch, er möge zu Ihnen kommen. Er wird Ihrem Wunsch nur dann nachkommen können, wenn es einen Sinn für ihn macht. Kann es sein, dass Sie den Rückruf in allen Variationen schon ziemlich „verschlissen“ haben? Sie haben Ihrem Hund so möglicherweise beigebracht, dass Ihr einzelner Rückruf keinen ernsten Grund hat und daher sorglos ignoriert werden kann. Es wird eine Weile dauern, bis Sie beide Ihre gegensätzlichen Interessen (wieder) vereint haben. Ich rate Ihnen, Ihren Hund auf seinen Erkundungstouren unmittelbar zu begleiten, ihm die Welt und die Dinge zu zeigen, für die er sich interessiert. Er wird sich darüber freuen, dass Sie seine Interessen teilen, wohl aber zögerlich. Nach und nach wird er sich auch (mehr) für Ihre Interessen öffnen. Werden Sie ein Team, das alles gemeinsam macht. Wenn Sie Ihren Hund und seine Körperprache aufmerksam beobachten, werden Sie die Punkte erkennen können, an denen Ihr Hund sich mental von Ihnen löst und sich aus Ihrer Gemeinschaft ausklinkt. Achten Sie aber im Gegenzug auch darauf, ob Sie selbst sich möglicherweise mit Ihren Gedanken ganz woanders befinden. Benutzen Sie den Rückruf bitte nur noch, wenn es einen wichtigen Grund dafür gibt, den Ihr Hund erkennen kann. Er wird nicht kommen, nur weil Sie es so wollen. Es könnte hilfreich sein, wenn Sie sich einmal mit den körpersprachlichen Möglichkeiten der Kommunikation beschäftigen (speziell „Ziehen“ und „Mitnehmen“.

    Viel Erfolg! Sandy Herzog

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