Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Gehorsamkeit und Angst

  
jacky trost schrieb am 29.03.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo
Mein hund 1 Jahr, reinrassiger Pomeranian. Ist sehr ängstlich, er hat Angst vor dem Autofahren und auch vorm baden es ist immer ein Kampf und ich bekomm es nicht hin ihn daran zu gewöhnen. Ebenso habe ich Probleme mit der Gehorsamkeit. Wenn ich ihn rufe hört er schon aber er kommt nicht nur wenn er Lust dazu hat. Was abends ein Problem ist denn wenn er abends draußen ist und es Zeit ist rein ins Bett zu gehen, ich ihn rufe, dann kommt er gar nicht rein weil draußen wenn es dunkel ist alle kleinen mückchen interessanter ist. Oder ein weiteres Problem ist wenn ich mit ihm Gassi gehe kann ich ihn nie von der Leine lassen. Einmal hab ich es versucht, da ich dachte wenn ich ihn rufe und zeige das ich Leckerlis habe kommt er, aber nein er dachte nicht mal daran. Er ist dann abgehauen bzw nach hause gerannt weil er anscheinend keine Lust mehr hatte auf Gassi gehen wo das Problem aber war, das er auch über eine vielbefahrene Hauptstraße gerannt ist, gott sei dank ist nichts passiert aber das hätte sehr böse ausgehen können.

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 29.03.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (4)

    Hallo,
    wenn man einen Hund ruft und ruft und ruft..... lernt der Hund dabei, dass man ruft und ruft....., mehr nicht. Was das Rufen soll, weiß er nicht, das muss man einem Hund erst mal zeigen.
    Versuchen Sie es einmal mit Rufen und sofort weglaufen, ohne zurückzuschauen. Die meisten Hunde kommen dann sofort, weil sie ihr Rudel nicht verlieren wollen. Sobald er bei Ihnen ist, loben Sie ihn überschwänglich und er darf sofort wieder gehen. Also kein Sitz, Platz oder sonstiges.
    Wenn das nicht funktioniert, befestigen Sie eine Schleppleine am Geschirr (bei einem so kleinen Hund reicht ein dünnes Seil). Rufen Sie den Hund und ziehen ihn dann zu sich. Auch dann wieder belohnen und sofort laufen lassen. Wenn das sicher funktioniert, können Sie die Schleppleine auf dem Boden lassen und zur Not immer noch drauf treten. Je öfter Sie das üben, um so schneller lernt der Kleine, dass er gehorchen MUSS. das Schleppleinentraining kann bis zu einem Jahr dauern, je nachdem, wie oft man übt und wie konsequent man ist.
    Sehr wichtig: Rufen Sie nur einmal und handeln dann sofort, also weglaufen oder den Hund zu sich ziehen.
    Gegen die Angst gibt es nur ein Mittel: Handeln statt locken. Wenn man versucht, Hunde mit Leckerchen zu etwas zu bewegen, werden sie misstrauisch und noch ängstlicher. Allerdings bin ich mir sicher, wenn Sie den Hund richtig erziehen, ihn führen und zeigen, was richtig und falsch ist, Grenzen setzen, wird er Ihnen auch vertrauen und folgen und keine Angst mehr haben.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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