Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Wie bekomme ich die Nervosität aus meinem hund?

  Thüringen
sunny128288 schrieb am 08.07.2015   Thüringen
Angaben zum Hund: Dogge, Deutsche, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo Sandra ist mein Name.
Mein hund wird an der Leine sehr nervös wenn Fahrrad Fahrer, fremde Menschen und fremde hunde auf ihn gezielt ran kommen.
Er verliert Fell und er hüpft an der Leine und zieht extrem.
Wir haben unser großen mit 1 jahr und 6 Monate zu uns geholt.
Die vorbesitzer haben ihn nicht sozialisiert auf menschen und auf andere Hunde.
Ich weiß nicht wie er reagiert wenn wir auf den Feld Gassi gehen und er nicht an der Leine ist wenn fremde Menschen mit iihrem Hund kommen,da kann ich ihn schlecht einschätzen.
Wenn wir zu Hause sind ist er der liebste hunde nur fremde Menschen und hunde lässt er nicht rein..da setzt er sich wieder unter Stress und wird hektisch und unkonzentriert.
Wir versuchen seit einem halben jahr das Problem zu lösen und bekommen es nicht hin.
Ich bin ein bissel verzweifelt und bitte um ihren Rat.

Liebe grüße sandra

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 10.07.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, wie sie schreiben hat ihr Hund keine/wenig/ oder sogar schlechte Erfahrungen mit diesen Personengruppen gemacht und nur wenig Erfahrungen mit dem Stadtleben und anderen Hunden.
    Trotz allen Trainings besteht die Möglichkeit, dass er diese Ängste nie komplett ablegt.
    Sie können nur versuchen durch viel Bindungsarbeit so viel Vertrauen aufzubauen, dass er sich in ihrer Gegenwart sicher fühlt.
    Sie können sich z.B. mit ihm an eine Strasse setzen und ihn füttern. Anfangs kann es sein, dass er ihnen gar nichts abnimmt vor lauter Aufregung. Nehmen sie sich viel Zeit und supertolles Futter mit und bleiben sie solange, bis er ihnen etwas abnimmt.
    Ähnliches können sie in größerer Distanz an einem Feld machen, wo sich andere Hunde aufhalten. Dann können sie schauen, wie er reagiert. Wenn er ihnen etwas abnimmt oder auch mit ihnen spielt, verringern sie die Distanz zu den anderen Hunden. Er muß sich aber immer noch auf sie konzentrieren können, ansonsten wieder die Distanz erhöhen.
    Geben sie dem Hund Sicherheit, indem sie z.B. verhindern, dass Fremde ihn anfassen und/oder Hunde unaufgefordert Kontakt zu ihm aufnehmen..
    Parallel dazu würde ich ihnen empfehlen sich auch Hilfe und Anregungen bei einem Hundetrainer mit Zusatzausbildung zum Verhaltensberater zu holen. Manchmal ist es sinnvoll angstlösende Hilfsmittel mit in ein Training zu intergrieren. Aber ob überhaupt und welche für ihren Hund geeignet wären, kann nur vor Ort bei direktem Kontakt entschieden werden.

    Adressen finden sie z.B auf den Seiten des BHV unter http://www.bhv-net.de/ oder auf den Seiten der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie - GTVMT unter http://www.gtvt.de/

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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