Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

leinenzug

  Hessen
alke-larissa-mayer schrieb am 16.09.2014   Hessen
Angaben zum Hund: Schäferhund, Belgischer, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Mein Hund zieht wie ein Ochse an der Leine....Auch Wenn Ich die Richtung Wechsel Oder stehn bleib . ...Egal Er zieht als Ob Es was umsonst gibt...Ich weiß Genau das Er weiß was Ich will...Ohne Leine läuft Er meist Bei Fuss..

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Antworten(5)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 16.09.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)


    Hallo Frau Mayer,
    meistens ziehen Hunde von uns weg, weil sie uns nicht zutrauen, dass wir sie an der Leine beschützen. Deshalb geht er auch - wenn er es selbst entscheiden kann - bei Fuss. Der Richtungswechsel nutzt nichts, weil er bald zum Ritual wird, so wie stehenbleiben.
    Hunde ziehen von uns weg, weil wir nicht spannend sind und nur „Gassi-gehen“.
    Ein Hund, der vor unseren Füßen ist, trifft eigene Entscheidungen wie Kreuzen, Zerren, Bellen, weil er uns nicht zutraut, dass wir mit „Ereignissen“ (andere Hunde,Kinderwagen etc,) klarkommen.

    Nehmen Sie bitte eine kurze Leine, die sich später verlängern lässt und versuchen Sie Ihrem Hund zuerst einmal beizubringen, dass er HINTER Ihren Füßen geht. Ihr Arm bleibt an der Hosennaht, bleiben Sie stur – kein Leinenruck – Sie führen – basta! Gehen Sie mit dem linken Fuß los und stellen Sie sich auf einen schwierigen Anfang ein. Wenn Ihr Arm nach vorne geht, haben Sie verloren! Ihr Hund wird springen, zerren und kreuzen.

    Wenn er Ihre Führung anerkennt, bekommt er mehr Raum. Ehe Sie ihn ziehen, gehen Sie ein Stück rückwärts, rufen, locken Sie ihn, werden Sie spannend! Wenn wir für Hunde spannend geworden sind, haben sie keinen Grund mehr, zu ziehen
    Viele Vorschläge und genaue Anleitungen finden Sie in meinen Büchern über meine Homepage www.hundimedia.de.
    Arbeiten Sie mit dem Futterbeutel an der 5-m-Leine und spielen Sie viel.
    In allen Strukturen ist der Chef vorne und bestimmt den Weg, werden Sie Beschützer , vom Beschützer zum Vertrauten und Partner.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • mbuerger
    mbuerger
    schrieb am 12.11.2014

    Das mit der Hand + Leine an der Hosennaht wäre bei uns völlig zwecklos.
    Hätte ich die Hand mit Leine an der Hosennaht ist der Hund genau 1m vor mir.
    Bei Hand an Hosennaht müsste ich ihm schon ins Halsband fassen und auch da wäre dann seine Nase einen Tuck vor meinem Knie.
    Bei großen Hunden ist das nicht so einfach umzusetzen wie geschrieben.
    Angenommen ich führe die o.g. Anweisung aus mit Hand 20cm HINTER der Hosennaht. Dann lassen Sie mal den Arm dort so steif wenn ein 32kg Hund der durch und durch muskulös ist nach vorn zieht.

    MfG mbuerger

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 12.11.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    wenn Sie mit einem Geschirr führen, wird Ihr Hund nie bei Fuss gehen. Es geht hier auch nicht um die Nase sondern die Pfoten und Ihre Füße. Leider kann ich es IHnen nicht zeigen, weil die Hunde meistens in einer Stunde anfangen bei Fuss zu gehen. Ich versuche es Schritt für Schritt zu beschreiben.
    Ihr Hund trägt ein Halsband, Sie haben eine kurze Leine.
    Sie lassen den Hund HINTER Ihren Füßen sitzen.
    Sie atmen aus, entspannen sich, zupfen deutlich, kein Leinenruck und gehen mit dem Fuss,
    an dem der Hund sitzt los.
    Annehmen - locker lassen - annehmen locker lassen,
    die Leine ist so kurz, dass er nicht vor Ihre Füße kommt, sonst haben Sie verloren.
    Bleiben Sie nicht stehen, das ist zwecklos.
    Wenn wir es lange nicht geschafft haben, dauert es, aber ich habe die schwersten Brocken Hund mit dieser Technik das Fussgehen beigebracht.
    Leider liegt alles an Ihrer Körpersprache. Die wird in der ersten Stunde bei mir sorgsamst trainiert, das geht schriftlich fast gar nicht - ich hoffe, Sie können trotzdem damit arbeiten.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • mbuerger
    mbuerger
    schrieb am 13.11.2014

    Da haben Sie aber jetzt nicht richtig gelesen. Wie kommen Sie auf ein Geschirr? Ich nutze kein Geschirr! Ich schrieb doch ich müßte ins Halsband fassen. Mein Hund ist 70cm hoch, ich habe Halsband und eine 60cm Leine und selbst wenn ich mir die 2x um die Hand wickele ist er vor mir.
    Er ist so hoch dass ich wenn er neben mir steht ins Halsband fassen kann.

    Was bedeutet Annehmen?
    Ja schriftlich ist schwierig, aber hier im Harz gibt es nicht viele Hundetrainer und die wenigen sind wahnsinnig teuer.

    Viele Grüße mbuerger

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 13.11.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Pardon, also noch mal:
    Wickeln Sie auf keinen Fall die Leine um die Hand.
    Versuchen Sie VOR Ihren Hund zu kommen. Wenn Sie ins Halsband greifen, sind Sie hinter ihm, dann haben Sie verloren und Ihr Hund wiegt noch mehr.
    Wie ist es denn, wenn Sie sich eine lange Mauer suchen und drängen ihn immer wieder
    zurück? Sie sollten führen, auch wenn es Kraft und GEduld kostet.
    Annehmen heißt, Druck erzeugen - Das geht nicht auf Dauer. . Reiter spielen mit den Zügeln annehmen und locker lassen, bis das Pferd entspannt.
    Annehmen heißt Hand fest, beim locker lassen, ist die Hand locker. Das Halsband formt sich zu einem Dreieck, dann es wird locker gelassen...
    Als erstes ist für Sie wichtig, mit Ihren Füßen und Ihrem Körper nach vorne zu kommen,
    sonst kann es bei der Größe nicht klappen.
    Wenn ich das durchlese, ist es mir klar, aber ich denke, dass es für Sie schwierig ist.
    Es ist reine Körpersprache, die man zeigen oder filmen müßte...
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt


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