Warum bellt Hund Menschen und Hunde an?

  
Elsemichalak schrieb am 12.02.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Unser Hund (Mischling, 6 Monate) bellt auf der Straße Menschen und Hunde an.
Menschen bekommen wir langsam in den Griff. Auf dem Hundespielplatz sind Hunde jeglicher Art kein Problem (keine Leine). Die Welpenschule war am Anfang der Horror, dann gehe ich oft weiter weg und gehe immer wieder in die Situation. Es legt sich dann etwas, aber zwischendurch bellt er immer wieder (Hunde sind die ganze Zeit an der Leine).


Wir bekamen ihn mit 18 Wochen. Vorher war er ab der 6. Lebenswoche woanders. Er war kaum draußen, bekam Adult Futter, kannte keine Straße, war immer nur auf dem Hinterhof. Bei uns lernte er, dass die Straße nicht schlimm ist. Außer bei sehr viel Verkehr wird er unruhig. Aber bei Hundebegegnungen auf der Straße flippt er regelmäßig aus.


Warum? Trifft er seine Hundefreundin, sitzt er und wartet. Mit dem Schäferhundrüden verträgt er sich auch super. Nur auf der Straße ist es der Horror.

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 16.02.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    Sie schreiben, wie die meisten Menschen, was der Hund tut. Sehr viel wichtiger für mich zu wissen, um Ihnen zu helfen, ist, was Sie tun. Wie reagieren Sie, wenn ein Hund entgegen kommt? Werden Sie langsamer, der Arm versteift sich, die Leine wird kürzer gehalten, versuchen Sie, den Hund zu beruhigen, schimpfen Sie, sagen AUS, NEIN?

    Auf Ihre Antwort freut sich
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • Elsemichalak
    Elsemichalak
    schrieb am 16.02.2021

    Nach vielen lesen und informieren , lass ich die Leine jetzt so wie sie war und ich sage nichts mehr zu ihm. Meistens rede ich mit den anderen Besitzern oder gehe strikt vorbei ohne Worte. Wenn Hunde auf der anderen Seite sind versuche ich auch seine Aufmerksamkeit zu bekommen oder lenke ihn mit Stöcker etc ab.
    Vorher zog ich immer an der Leine und redete und schimpfte mit ihm. Das mach ich jetzt nicht mehr.

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 16.02.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Gut, das ist ja schon ein Fortschritt. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die der Mensch falsch macht und ich kann es nun mal aus der Entfernung nicht erkennen. Was ich aber schon sagen kann ist, dass auch der Versuch, den Hund abzulenken, egal womit, ein Eingehen auf die Situation ist.
    Vielleicht geben Sie auch, ganz unbewusst, Signale der Unsicherheit an Ihren Hund weiter wenn ein anderer Hund entgegen kommt. Deshalb ist es immer wichtig, sich selbst in Ruhe zu bringen. Oft hilft ein Umdrehen und Gehen in die andere Richtung. Ihr Focus sollte dann auf dem Weg vor Ihnen, nicht auf dem Hund, liegen. Das ist sehr wichtig.
    Auch, seitwärts vom Weg in den Wald oder ins Feld zu gehen, den Hund in ausreichender Entfernung sitzen zu lassen, kann hilfreich sein.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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