Warum rennt Hündin zu anderen Menschen und bellt sie an?

  
Grun054 schrieb am 31.05.2022   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Guten Tag,


unsere Hündin Lucy wird am 05.06.2022 11 Monate alt, wir haben sie mit 16 Wochen aus einer Tötungsstation erhalten. Sie war ein sehr ängstlicher Hund außerhalb der Wohnung, trotz ihrer Neugier. Sie hat in dieser Zeit schon viel gelernt und wir konnten viele Baustein zusammen meister.
Wir haben im Dez 21 eine Hundeschule über 6 Termine besucht und ab Februar regelmäßig eine andere 1 mal wöchentlich. Seit Mitte Mai ist es terminlich grade etwas schwierig aber wir wollen sobald wie möglich weitermachen.


Wir haben einen schönen Hinterhof (Treffpunkt mit anderen Hund), leider kann ich sie da nur mit einer Schleppleine spielen lassen, da sie auf fremde Menschen zu läuft und diese anbellt, sie ist dann auch nicht abrufbar. Wenn es zu Hause klingelt schicken, wir sie auf ihr Körbchen und solange sie keiner direkt anspricht ignoriert sie denjenigen dann auch und kommt etwas später zum Schnuppern vorbei.


Ich werde leider auch nervös, wenn sie draußen nicht abrufbar ist und das spiegelt sich auch in meiner Stimme und Gestik wieder, da ich hektisch werde. Aber warum macht sie das Verhalten überhaupt? Sie unterbricht ihr Spiel und bellt lieber fremde Menschen an (Frau, Mann, Kinder egal wer).


Mit freundlichen Grüßen Katja G.

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Antworten(1)
  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 06.06.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, danke für Ihre Nachricht. Sie schreiben ja selbst, daß Ihr Hund ängstlich ist aber neugierig. Wenn sie Menschen nicht ganz geheuer findet, läuft sie lieber erst einmal hin und will mit dem BELLEN sagen, haltet Abstand. Meistens ist es Unsicherheit und das Bellen ist dann auch sehr hoch, oftmals tänzeln sie hin und her. Die Menschen, die angebellt werden, kümmern sich dann auch noch intensiv um den Hund, so nach dem Motto: Was ist denn mit Dir und reden auf den Hund ein, gehen nicht kommentarlos weiter. Der Hund fühlt sich dann richtig unverstanden und auch die Besitzer rufen dann auch noch von hinten oder kommen herbei gerannt - die Situation ist aufgeregt und hektisch. Außerdem ist Ihre Hündin 11 Monate, da klappt der Rückruf oftmals noch nicht in allen Situationen und unter Ablenkung. Außerdem kann man nur eingreifen, wenn man schneller ist als der Hund und die "Gefahr" vorher erkennt, den Hund zu sich ruft und dann evtl. mit ihm zusammen zu den Menschen geht und mal vorsichtig Kontakt aufnehmen lässt. Zu Hause bekommt sie ja auch von Ihnen Anweisung, was zu tun ist, wenn Menschen kommen - sie geht ins Körbchen wird ignoriert und irgendwann nimmt sie selbst Kontakt auf.

    Weiter üben und vorausschauend handeln.

    Viel Erfolg und viele Grüße aus Düsseldorf

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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