Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Reagiert aggressiv auf andere Hunde

  Niedersachsen
christian-helbig-live-de schrieb am 23.07.2014   Niedersachsen
Angaben zum Hund: Bordercollie-Mischling, männlich, kastriert, Alter über 5 Jahre

Hallo. Wir haben uns im Februar unseren Hund aus dem Tierheim geholt. Er kam vorher aus Russland aus einer Auffangstation und war den in einer Tierpension zusammen mit anderen Hunden untergebracht. Seid dem er hier ist reagiert er aggresiv auf andere Hunde, Knurrt und Bellt sie an, und sobald sie ein Stück weg sind, läuft er ganz stolz und schwanz wedelnd weiter.

Woran kann dieses Problem liegen und wie lösen wir dieses am besten ?

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Antworten(3)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 03.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, Herr Helbig,
    ist er frei oder bei Ihnen an der Leine?

    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • christian-helbig-live-de
    christian-helbig-live-de
    schrieb am 03.08.2014

    Hallo Frau Büttner-Vogt,
    spazieren gehen wir an der leine, da wir die bedenken haben, dass er ohne leine auch so aggressiv reagiert.

    Im Garten läuft der ohne Leine, aber auch dort spielt er verrückt, wenn der Nachbars Hund im Garten ist.

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 03.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Herr Helbig,
    Ihr Hund hat Zeit seines Lebens eigene Entscheidungen getroffen und hat überlebt, bis Sie ihn nach Hause geholt und an die Leine genommen haben. . Nun soll er Ihnen zutrauen, dass Sie seine Angelegenheiten regeln. Hier heißt es mit viel Geduld ein Vertrauensverhältnis aufbauen. In allen Strukturen gibt es einen Beschützer/Chef/Lehrer/Eltern, die uns stark machen und uns zeigen, wie wie es wo lang gehen kann. Ihr Hund hat sich für das Verbellen und Wegbellen entschieden. Da es auch am Zaun und draußen funktioniert, hat er immer Erfolge, wenn Störenfriede verschwinden.

    Eigentlich kann ich die Körpersprache nicht beschreiben, ich muss das sehen und Sie führen, versuchen wir es trotzdem: Ihr Hund geht grundsätzlich zuerst HINTER Ihren Füßen. Ihr Körper ist immer zwischen dem Ereignis. Wenn Ihr Hund vor Ihre Füße kommt, haben Sie verloren, er wird sich „anstellen“,wenn Sie Bogen gehen, den Blickkontakt rausnehmen, die Hand wechseln, wird er lernen, dass es ihm besser geht, wenn Sie ihn beschützen und er sich nicht mehr aufregen muss. Bestellen Sie sich einen Hund, der immer wieder kommt, immer wieder vorbeigeht. Ihr Hund lernt, dass er nichts zu erledigen hat, Ihnen vertrauen und nur Hund sein kann.
    Zu diesem Thema erfahren Sie viel in Wort und Bild aus meinen Büchern – besonders aus dem zweiten – die Sie über www.hundimedia.de finden können.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt
    Bitte verzichten Sie auf die Vergabe von Sternen, danke!

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