Leinenagression

  
Lo_Ri schrieb am 30.12.2016   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Ich habe Emily mit 5 Monaten wiederbekommen, nachdem ich genau in ihrer Prägungsphase auf Reha musste.
Seither haben wir das Problem der Leinenaggression.
ich habe schon wahnsinnig viel ausprobiert.
Vom absetzen und in Kontakt bleiben, bis Clickern mit positiver Verstärkung bis hin zu Schreckreizen wie Kette für die Füße oder Leinenruck.
letzere hatten den Effekt, dass die Hündin nur noch buckelig durch die Gegend lief, algemein dee hintere Rücken plus Po und Beine völlig angespannt waren.
Jetzt bin ich auf ein Sicherheitsgeschorr umgestiegen.. seither läuft sie wieder entspannt und nimmt ihre Umwelt auch wieder neugierig wahr, jedoch besteht die Aggressionsthematik weiterhin.
Meiner Meinung hat diese aber mit Unsicherheit zu tun, weil sie den Hund vor ihr nicht einschätzen kann. Lass ich sie von der Leine, wird sie mit jedem Hund sofort bestfreund und auch danach gibt es kein nach vorne gehen mehr an der Leine.
Bei Reizüberflutung sprich Großstadt, traut sie sich garnichts mehr machen. Da gehen wir an anderen Hunden vorbei, wenn diese auf sie losgehen würden, geht sie in die Vermeidung hinter mich.
Anders sieht es aus wenn wir irgendwo herumstehen.g zb. am Parkplatz vorm Hundeplatz oder an kleinen Adventmärkten oder anderen Kleinveranstaltungen wo fremde Hunde durchmarschieren. Da kommt sie aus dem Schreien nicht mehr raus, wenn Hunde selbst in rieeßigem Abstand bei uns vorbeigehen.
Meiner Meinung nach ist letzteres territoriale Veranlagung. "Mein Standplatz ihr habt da nichts zu suchen"
jedoch geht es mir darum, dass sie als angehende Therapiehündin auch bei Zeiten soweit stabil ist um nicht bei Fremdhundekontakt sofort loszuschreien. Ich bin selber inzwischen wahnsinnig unsicher und gerade fur die Arbeit sollte hier ein 100% iges Vertrauen gegeben sein, dass wir uns bei dem Thema noch erarbeiten müssen.

gibt es denn noch Möglichkeiten ihr zu zeigen, dass Leinenhunde keine Monster sind?
lg Laura

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Antworten(1)

  • Gabriele Prenzel
    Gabriele Prenzel (Hundetrainer)
    schrieb am 31.12.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    ich denke nicht, dass es sich bei ihr um Territorialverhalten handelt. Eher mit einer Reizüberflutung in stressig verknüpften situationen. Bringen sie ihr ein Alternativverhalten bei und trainieren sie dies am ende auch in sehr aufregenden momenten, so dass es auch in extremsituationen gezeigt wird.

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