Leinenaggressivität

  
am 30.09.2014   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo, mein Hund muss fast jeden Hund ankleffen und seine Zähne zeigen wenn er angeleint ist.
Läuft er frei im Gelände herum Sinne es nur noch Schäferhunde, auf die er aggressiv reagiert.
Wie kann ich ihm helfen Ruhe zu bewahren? Gibt es überhaupt eine Möglichkeit gegen diese Leinen Aggressivität anzukommen?
Ich wohne auf Borkum. Dort gibt es leider keine Hundeschule. Ich bin ratlos was ich mit Jamie machen soll. Ich versuche ihn zu beruhigen. Ohne Erfolg. Aktuell nehme ich ihn am Halsband und gehe mit ihm am anderen Hund vorbei. Ist sicher auch keine Lösung, aber weist am leichtesten zu handeln.
Haben Sie eine Idee?
ich Gedanke mich im voraus
Danny-Mo

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 13.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Danny, gerade habe ich gesehen, dass die Frage bereits am 06.10.beantwortet wurde:

    Hallo Danny, dann haben wir ja schonmal mindestens zwei Probleme: das Leinenziehen und die fehlende Aufmerksamkeit. Es ist natürlich jetzt schwer bis unmöglich, aus der Entfernung ein Hundetraining zu machen, was oft schon schwer ist, wenn man bei dem Hund ist und mit ihm üben kann ;-) . Auf jeden Fall brauchen Sie jetzt sehr viel Geduld. Üben Sie zuerst die Leinenführigkeit indem Sie jedesmal, wenn Ihr Hund Sie versucht zu überholen die Richtung wechseln. Das kann man am besten auf einem großen Platz oder einer Wiese üben. Schauen Sie dabei den Hund nicht an und reden auch nicht mit ihm, so, als hätten Sie keinen Hund dabei. Dadurch lernt er erstens, es geht nie dorthin, wo er hin will und zweitens, er lernt, auf Sie zu achten. Das können Sie auch mit einer Schleppleine machen, dann hat er mehr Spielraum.
    Er scheint ja Ballspielen zu mögen. Das können Sie aufbauen, indem Sie aufhören, wenn es für den Hund am schönsten ist. Aber aufpassen, man hat dann schnell einen Balljunkie. Gewöhnen Sie sich einen bestimmten Pfiff an, es kann auch ein Wort sein oder noch besser eine Pfeife. Jedesmal, wenn Sie pfeifen, fliegt der Ball. Dadurch werden Sie für den Hund interessant.
    Dass der Hund so quirlig ist, verstärkt das Problem natürlich auch. Versuchen Sie mal, gar nichts zu tun, wenn er sich aufregt. Keine Leine anziehen, keine Haustür öffnen, nicht weitergehen u.s.w. . Das ist natürlich auch ein Geduldspiel, ich kenne das, ich habe einen Malinois-Jagdterrier-MIschling. Aber es hilft, wenn man es wirklich durchzieht.
    Sie können das mal versuchen, besser wäre allerdings ein Hundetrainer vor Ort.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer

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