Was tun bei Problemen mit Tochter?

  
SHaustein schrieb am 08.07.2022   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo liebes Agila Team,


wir haben vor 5 Wochen einen Hund aus Rumänen bei uns aufgenommen. Er ist ein tolles Tier und hat schon viele Fortschritte gemacht. Allgemein ist er sehr ängstlich und hängt sehr an mir. Mein Freund und meine Schwester können ihn problemlos streicheln, andere Menschen lässt er nicht an sich ran. Meine Tochter ist 8 Jahre alt und bildet irgendwie einen Sonderfall. Das normale Zusammenleben klappt, allerdings ist sein Verhalten ihr gegenüber sehr sprunghaft. Sie konnte ihn mal kurz streicheln, andermal knurrt er sie an, wenn sie sich ihm nähert. Sie kann ihn problemlos an der Leine halten, wenn sie nach Hause kommt, wedelt er wiederum mit dem Schwanz, wendet sich dann aber auch direkt wieder ab, bei mir und meinem Freund bleibt er und will gestreichelt werden.


Dann gab es eine Situation, wo sie ihm das Fressen hingestellt hat, er hat auch artig gewartet, bis sie es freigegeben hat. Als er fertig war ist er plötzlich zu ihr hin, hat an ihrer Hand geschnuppert und sie plötzlichen angesprungen und in hoher Tonlage gebellt. Als ich die Situation aufgelöst habe, hat er wild mit dem Schwanz gewedelt. Sie hat inzwischen einfach nur noch Angst vor ihm und sagt, sie wünschte, er wäre nicht mehr da. Sie ist wirklich ein liebes Kind, sie bedrängt ihn nicht, lässt seine Liegeplätze in Frieden usw. Eigentlich klappt es nur, wenn sie ihn komplett ignoriert, aber das macht sie natürlich traurig und so soll es ja auch nicht sein. Wir hatten schon eine Hundetrainerin da, die hatte uns empfohlen, dass sie ihn ruft und wenn er kommt ein Leckerli gibt. Das Resultat war, dass er nur noch hinter ihr her gerannt ist und sie nur Futterspender war, anfassen durfte sie ihn trotzdem nicht.


Das Problem ist halt, dass sein Verhalten so sprunghaft ist und alle nur noch auf der Hut sind, dass er nicht doch mal schnappt.


Wir hoffen sehr auf ein paar hilfreiche Tipps.


Viele Grüße Stephanie 

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 15.07.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Tag,
    Ihre Tochter geht aktiv auf ihn zu, das ist gefährlich. Sie soll ihn komplett ignorieren: Nicht anschauen, anfassen, ansprechen, wegdrehen. Wenn er sich nähert, nicht gleich etwas tun.
    Irgendwann hat es ein Missverständnis gegeben, das niemand bemerkt hat. Heute wird Ihre Tochter den Hund ängstlich/ streng anschauen und es geht wieder los. Es ist leider so, dass manchmal die Chemie zwischen Mensch und Hund nicht stimmt. Also zuerst einmal dauerhaft ignorieren, keine Experimente... es kann sein, dass sich dann alles zum Guten wendet,
    viel Erfolg
    Inge Büttner-Vogt

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