Was tun bei extremen Bellen?

  
Sky1 schrieb am 12.06.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo zusammen,
wir haben ein großes Problem mit unserem 16 Monate altem Chihuahua/Pekinese. Wir haben alles versucht, das Problem in Griff zu bekommen, leider erfolglos. Wenn es nicht endlich besser wird, werden wir unseren Hund schwersten Herzens ins Tierheim geben müssen. Vielleicht können Sie uns irgendwie helfen. Er bellt jeden, der sich ihm/uns nähert übelst an. Er steigert sich da megamäßig rein und reagiert auf gar nichts in solchen Momenten. Das passiert z.B. im Biergarten, wenn jemand an den Tisch kommt oder wenn der Nachbar im gleichen Moment wie wir an die Haustüre läuft. Ebenso im Laden und weiteren Situationen. Täglich also. Viele nennen ihn deshalb schon Kampfhund oder Bestie. Die Situation ist belastend für uns, bringt uns viel Ärger ein. Wenn er irgendwo Geräusche hört bellt er auch gleich los. Wir sind um jeden Tipp dankbar wie wir das Problem in Griff bekommen können. Wir haben das intensive lange Bellen schon völlig ignoriert was keine Besserung gebracht hat. Auch das Bellen versuchen zu unterbrechen (Klapperdose z.b.) brachte nichts, auch Ablenkung mit Leckerli nicht wenn wir sehen es kommt jemand nah zu uns her. Danke im Voraus.

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 14.06.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    dieses Verhalten haben oft kleine, niedliche Hunde, die nie Grenzen kennengelernt haben und die nicht geführt werden. Sie werden dadurch in die Rolle des "Rudelführers " gedrängt und sind damit vollkommen überfordert. Aus Unsicherheit bellen sie dann eben alles und jeden an, manchmal auch einfach nur, weil sie mit dem Stress nicht klarkommen.
    Fangen Sie deshalb an, Ihren Hund zu führen. Achten Sie darauf, dass Sie vorgehen und der Hund Ihnen an lockerer Leine folgt. Wechseln Sie die Richtung, schauen Sie dabei nach vorne, so, dass der Hund sich an Ihnen orientieren muss. Dann führen Sie, der Kleine kann sich auf Sie verlassen und muss nicht mehr selbst regeln.
    Lassen Sie ihn keine Entscheidungen treffen. SIE sollten entscheiden, wann er gestreichelt, gefüttert und wann wie lange gespielt wird. Fordert er etwas, auch Aufmerksamkeit, ignorieren Sie es, schauen weg, gehen weg.
    Springt der Hund von sich aus auf Bett oder Sofa, wird er sanft weggedrückt. Er darf dort nur hin, wenn Sie es erlauben.
    SIE agieren, der Hund reagiert, NIE umgekehrt. Dann sind Sie der "Boss". Wenn es umgekehrt ist, wie jetzt, ist es der Hund, der damit überfordert ist.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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