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Vera schrieb am 05.04.2012   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Ich habe seit drei Wochen eine 11jährige Hündin aus dem Ausland.Zu mir fasst die Kleine Vertrauen,die lässt sich streicheln,füttern,kommt zum schmusen ect.Nur bei meinem Mann hat sie noch immer sehr große Ängste.Sicher sie hat im "Hundeknast"sehr schlechte Erfahrungen gemacht,sie macht auch teilweise Fortschritte,fällt aber in alte/neue Angstmuster zurück (will plötzlich nicht mit ihm raus,rennt weg wenn es Fresschen gibt,alles Dinge die sie schon gemacht hat.Irgendwie treten wir auf dei Stelle,braucht die Maus einfach nur Zeit?

Bei uns lebt noch ein 11jähriger,soverener Rüde,die beiden vertragen sich gut.

Kann mir jemand eine Tipp geben wie wir die Hündin unterstützen können?

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Antworten(1)

  • Gabizerull
    Gabizerull
    schrieb am 05.04.2012

    Hallo Vera,


    besonders ihr Mann sollte auf seine Körperhaltung achten, d.h sich nicht über die Hündin beugen, wenn er sie streicheln will, sondern sich seitlich zu ihr hinhocken (dadurch wird die Bedrohung genommen, und man hat auch eine aufrechtere Körperhaltung). Direkten Blickkontakt in die Augen auf 1-2 Sekunden begrenzen (in die Augen starren ist unter Hunden Kampfansage). Der Wunsch zur Kontaktaufnahme sollte vom Hund kommen, erst schnuppern lassen und dann evtl. mit langsamen Bewegungen unter dem Hals oder seitlich am Körper streicheln und nicht über den Kopf (Dominanzgeste).


    Auch sollte er erst einmal keine Bälle etc. werfen, sondern nur Leckerlis- und die am Besten rollen, denn im Ausland werden die Hunde oft mit Steinen etc. beworfen damit sie abhauen.


    Beim Leine anmachen auch in die Hocke gehen und keinen direkten Blickkontakt herbeiführen.


    Mit diesen Signalen gibt ihr Mann dem Hund mehr Sicherheit, durch die Leckerlis wird er noch sympathischer.


    Wenn es nach 2-3 Wochen nicht besser wird, sollten sie in Erwägung ziehen einen Hundetrainer vor Ort zu Hilfe zu holen.


    Mit wuffigen Grüßen Gabi

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