Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Unsicherheit und angst

  Nordrhein-Westfalen
freche-sunny schrieb am 15.09.2014   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Border Collie , weiblich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Wir haben sehr große Probleme mit unserer Hündin sunny sie ist 1 und 6 Monate
Sie ist sehr ängstlich und unsicher und wenn eine Situation auftritt wo sie Angst bekommt , dann beißt sie mich was durch die Fütterung von der Hand deutlich besser geworden ist .
Das Problem ist aber das sie während der Fahrt in die sitze beißt in einer Box bekommt sie Angst und bellt sobald sie aus dem Auto muss und wenn Autos an uns vorbei fahren springt sie rum und wird leicht aggressiv .
Da wir schon einmal eine Trainerin hatten und dies nicht funktioniert hat weil sie nicht auf das eingegangen ist was wir ihr schilderten ließen wir dies auch sein.
Wie können wir dieses Problem beheben oder zumindest einen Ansatz schaffen

Mit freundlichen grüßen
MAJA

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Antworten(8)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 23.09.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (10)

    Hallo,
    leider hat Ihre Hündin komplett das Vertrauen in Sie verloren und reagiert wie ein Border,
    mit Beißen und Bellen, um auf ihre Situation hinzuweisen. Hunde tun nie etwas ohne Grund,
    sie haben nur die Auffälligkeit, um uns wachzurütteln.
    Zuerst einmal dürfte Ihr Border unterbeschäftigt sein. Hier verstehe ich nicht Agility und anderes, was sie hochtreibt, sondern ruhige Schnüffelspiele zur Konzentration.
    Wenn Sie mir schreiben, was Sie bereits unternommen haben, was bei der TraInerin nicht geklappt hat, helfe ich Ihnen beim Aufbau eines Trainingsprogramms, das zuerst einmal das Vertrauen Ihres Hundes wieder herstellt.
    Sie finden viel auf meiner Homepage www.hundimedia.de zu meinen Büchern, die sich alle
    mit Vertrauensaufbau befassen. Mit gemeinsamen Spiel weckt man die Begeisterung des Hundes und kann damit seine Haltung verändern.
    Bis bald, viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • freche-sunny
    freche-sunny
    schrieb am 23.09.2014

    Danke für die schnelle Antwort

    Wir haben es mit einem klicker versucht was nicht funktioniert hat
    Weil wir uns gedacht haben das es ein Border ist sollte sie lernen zu hüten was sie zum Teil bei zwei Hasen macht denen tut sie auch nichts
    Wir haben ihr zur Beschäftigung kleine Enten und Schweine zum lernen gekauft die bringt sie auch zurück wenn wir ihr das sagen im Moment ist ist sie etwas ruhiger da wir einen Stoffknochen gekauft haben und sie mit voller Begeisterung damit spielt zusammen mit uns natürlich
    Zudem haben wir der Trainerin gesagt das sie nicht weit geht weil sie sich dann unsicher fühlt weil sie uns darauf nicht beraten hat haben wir es beim spazieren gehen mit stöckchen werfen versucht was zum teil auch klappt aber immer kommt ihre Unsicherheit durch
    Mit anderen Hunden verträgt sie sich mittlerweile weile was auch ein Problem war aber sobald der Hund viel kleiner ist dreht sie durch
    Beim springen wenn Autos kommen will sie sich allerdings nicht ändern ablenken ist da zwecklos
    Wir spielen auch abends immer mindestens eine Stunde im Garten mit ihr zusammen mit einer hundepfeife darauf reagiert sie mittlerweile sobald ich pfeife dreht sie sich um

    Vielen dank für ihre schnelle Antwort und Hilfe

  • freche-sunny
    freche-sunny
    schrieb am 23.09.2014

    Und spiele wo sie sich konzentrieren muss da kann sie nicht genug von bekommen

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 01.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Clicker-Training ist langwierig und muss gut geübt werden. Denken Sie bitte daran, wie lange Lernleistungen bei uns dauern für Sprachen, Schule und Beruf. Der Hund hat nur unsere Körpersprache, an der er sich orientieren kann, das dauert lange, wenn sie nicht super klar und ausgewogen ist. Jede Bewegung muss "sitzen" damit der Hund folgen kann.
    Konzentrationsspiele ist das Beste, das Sie mit Ihrem Hund machen können.
    Haben Sie mit lebenden Tieren gespielt? Mit Schweinen und Enten?
    Bitte spielen Sie nicht mit Stöcken, das kann bei einem etwas hektischen Hund zu schweren Verletzungen führen, lieber Stoffbälle, ideal ist Futterbeutel und sind Suchspiele.
    Wie ist es, wenn Sie jemanden solange mit dem Auto vorbeifahren lassen, bis Ihr Hund Ihnen vertraut, dass Sie alles im Griff hat und sie gelernt hat, dass Sie sie beschützen?
    Vielleicht können wir uns noch etwas genauer an das Problem annähern,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • freche-sunny
    freche-sunny
    schrieb am 01.10.2014

    Nein mit Plastik und Gummi Tieren haben wir das gemacht was ihr auch richtig Spaß gemacht hat.
    Mit Stöcken hat sie nur als Welpe gespielt und hat sich dann lieber Steine geholt die sie überall versteckt hat.
    Wir verstecken ihr Lieblings Spielzeug oder auch Leckerli oder legen diese unter hütchen
    Das mit dem Auto werden wir auf jedenfall ausprobieren vielleicht hört es dann auch auf das sie in die Autositze beißt gibt es da auch Tricks für das wir ihr das abgewöhnen können?

    Wir sind ihnen sehr dankbar das sie uns bei diesen Problem helfen!!!

    .

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 01.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    bitte Vorsicht mit dem "Probieren". Nehmen Sie es sich mindestens 20 Mal vor - immer wieder beschützen mit dem Körper abschirmen und ihr zeigen, dass sie nichts zu erledigen hat.Wenn sie das verstanden hat, müsste auch die Hektik weniger werden. Bitte nehmen Sie sich Zeit, machen Sie langsam und versuchen Sie für den Hund nachvollziehbar zu arbeiten,
    bis bald, viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • freche-sunny
    freche-sunny
    schrieb am 06.03.2015

    Auf ihren Rat hin aber wir viel mit sunny gelernt es hat sich auch verbessert ich kann sogar längere Strecken mit ihr spazieren gehen .
    Sie kommt auch von alleine und legt sich zu mir was sie vorher nie getan hat
    Beim Spaziergang reagiert sie leider immer noch hektisch sobald ein Auto kommt wobei das weniger geworden ist
    Jetzt haben wir das Problem das sie die Autositze zerbeißt und das nicht gerade wenig
    Mit einem Käfig im Auto haben wir das schon versucht aber sie bekommt Panik sobald sie darein muss
    Haben sie da vielleicht auch einen guten Rat ihr dies abzugewöhnen .
    Danke im voraus

    Mit freundlichen grüßen freche-sunny

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 06.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Super, ich freue mich für Sie!!!!
    Hauptsache alles wird weniger. Es dauert wirklich lang, es gibt Rückschläge - so wie bei uns halt auch, wenn wir uns was an-oder abgewöhnen müssen - mir geht es jedenfalls so. Haben Sie Geduld und geben Sie nicht auf.
    Nehmen Sie die Box mit in die Wohnung und erspielen sie sie: Leckerchen rein, drin füttern, Tür offen lassen, rein und raus, Spielzeug rein und raus.Hinten ist meistens ein Fensterchen. Stecken Sie einen Löffel mit Leberwurst rein und lassen sie ihn ablecken.
    Nach ein paar Tagen des Übens, mal KURZ die Tür zu, wieder auf - der eine Hund braucht lange, manche empfinden die Box als zu Hause und fühlen sich dann auch im Auto besser.
    Ich freue mich, wenn Sie mir wieder schreiben,
    Danke für die Sterne!!!
    Inge Büttner-Vogt

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