Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein Hund Bellt draußen alles und jeden an

  
maxi schrieb am 15.06.2013   
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Machen Sie Angaben zu Ihrem Hund:
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Rasse: Dackel / Cocker mix
Geschlecht: Männlich
Alter: 9 Monate
kastriert: Nein

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ich habe meinen Hund seid dem er 9 Wochen alt ist am Anfang war er eher ängstlich draußen und wollte nie so recht mit gehen ich habe ihn dann mit einem Ball und Leckerlies gelockt und das klappte dann auch ganz gut er lief brav neben mir andere Hunde besschnupperte er und forderte sie zum spielen raus
dann fing es langsam an das er am Gartenzaun vorbei gehende Hunde und spielende Kinder anbellte sich aber schnell beruhigte und einfach weg ging
aber in den letzten 2-3 Monaten hat es sich so entwickelt das er am Zaun total ausrastet und sich nur schwer beruhigen aber meistens zurück rufen lässt
aber draußen bellt er alles und jeden an Menschen ,Kinder ,Büsche , Mülleimer , Hunde , Vögel ,Katzen (obwohl er mit einer Katze im Haushalt lebt und sich mit ihr bestens versteht )
er zieht so an der Leine das er schon 2 Halsbänder 1 Leine und 1 Geschirr Zerrissen hat er rastet so dermaßen aus das ich ihn trotz seiner kleinen Größe kaum halten kann er springt an mir hoch dann nach vorne dann zurück zwischen die Beine jault und bellt knurrt dabei aber komischer weise nur bei Dingen die auf ihn zu kommen sobald wir es an den Personen oder Gegenständen vorbei geschafft haben ist ruhe bis er das nächste entdeckt und das Spiel von vorne beginnt
ich verstehe es nicht im Haus ist er der liebste Kerl duldet fremde Hunde und Menschen spielt mit meiner Nichte (6 Jahre) hört aufs Wort lernt sogar sehr schnell und ist total ruhig und gelassen

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Antworten(2)

  • SaHzg
    SaHzg
    schrieb am 16.06.2013

    Hallo Maxi

    Anhand der von Ihnen gelieferten Informationen denke ich, dass die Situation hausgemacht ist. Ihr Hund hat nicht gelernt, fremde Reize (Hunde, Menschen, Mülltonnen etc.) zu bewerten. Das kann ein Welpe in einer Welt voller unnatürlicher Dinge nicht alleine, dabei braucht er menschliche Unterstützung und vorallem viel Zeit. Hunde bewerten Unbekanntes zunächsteinmal in (potentiell) gefährlich und ungefährlich. Sie schreiben, dass Ihr Hund als Welpe „ängstlich“ war und „nie so recht mit gehen“ wollte. Hier haben Sie etwas fehlinterpretiert. Ihr Hund war lediglich vernünftig zurückhaltend angesichts neuer Reize, die er nicht einschätzen konnte und wäre von sich aus besonnen und langsam vorgegangen (Man nennt solche Hunde auch „B-Typen“. Googeln Sie ggf. einmal danach.). Dadurch, dass Sie ihn gelockt haben, haben Sie ihn überfordert. Er lief daraufhin nicht brav neben Ihnen (wie Sie sagen), sondern brauchte Ihre unmittelbare körperliche Anwesenheit für seine innere Stabilität, um mit der Überforderung in einem Mindestmaß zurecht kommen zu können. Da fing die Verunsicherung im Inneren Ihres Hundes an und es war ihm dann stressbedingt nicht mehr möglich, (Kennen-)Lernprozesse ordentlich abzuschließen. Ich vermute außerdem, dass Sie ihren Hund gelegentlich von sich weg geschickt haben („Geh spielen.“, „Hol das Stöckchen.“ o.ä.), was ihn ebenfalls überfordert haben dürfte, weil er in der ihm unheimlichen Welt Ihre Nähe gebraucht hätte. Jetzt ist er nicht (mehr) in der Lage, einfachste und alltägliche Reize zuzuordnen und als ungefährlich einzustufen. Besonders, wenn sich so eine potentielle Gefahr ihm nähert, fühlt er sich bedroht. Erst mitten in so einer Situation einzuwirken, hat keinen Zweck, denn dann hat er schon viel zu viel Stress.
    Ich rate Ihnen, von vorne anzufangen. Behandeln Sie Ihren Hund vorläufig wieder wie einen Welpen, der die Welt erst in Ruhe kennenlernen muss. Schützen Sie Ihn vor Reizen, die er nicht einschätzen kann, bevor(!) er vor lauter Verzweiflung nach vorne geht. Bleiben Sie sofort stehen, sobald ein Reiz auftaucht und wenn Ihr Hund zwischen Ihren Beinen Schutz sucht, dann gehen Sie nicht weg, sondern sind für ihn da (mehr nicht, kein Streicheln o.ä. !). Lassen Sie ihn viel einfach nur beobachten, was in der Welt vor sich geht. Setzen Sie sich mit ihm auf eine Bank oder auf eine Wiese statt weit zu laufen, das ist zu viel Input für ihn. Bringen Sie ihm so bei, dass er einfach inne halten oder zu Ihnen kommen soll, wenn er etwas nicht einschätzen kann. Wenn er wieder so vernünftig zurückhaltend ist, wie er anfangs war, dann haben Sie es geschafft. Es wird eine Weile dauern, aber er ist jung und wird das (wieder) lernen.
    Viel Erfolg. Sandy Herzog

  • edduar
    edduar
    schrieb am 02.07.2013

    5pike 2 0sehr stbil sehen die ja nich grad aus^^aber einen hunger mfcssen die ghbeat haben!we4r der nur n bissl schneller rfcckwe4rts gefahren, he4tt der kf6ter schon losgelassen!

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