Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hunde reagiert Aggressiv.

  Thüringen
MadeMan schrieb am 09.12.2015   Thüringen
Angaben zum Hund: Terrier, Jack Russel, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo zusammen,

Mein Rüde Django ist heute 6Monate alt geworden.
Ich habe folgendes Problem, ich wohne zusammen mit meinen Eltern im Haus mit dem Hund.
Wenn er bei mir im Wohnzimmer ist, wo er auch sein Körbchen hat, und jemand kommt vom Flur in die Nähe des Wohnzimmers dann fängt er sofort an Aggressiv zu Knurren und Bellen der Kamm steht hoch und stürmt auf die Person zu und lässt sie nicht ins Zimmer.
Selbes spiel wenn er auf der Couch liegt oder im Zimmer steht.
Ich versuche ihn dann zu beruhigen und ihm mit ruhiger Stimme entgegenzutreten, leider ohne Erfolg.
Aber wenn diese Person in die Hocke geht dann wackelt er mit dem schwanz und geht sofort auf die Person zu und lässt sich streicheln ohne Bellen und Knurren.

Wie bekomme ich Django dazu das er nicht so aggressive wird, wenn sich jemand bei offener oder geschlossener Tür dem Zimmer nährt.

VG

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 10.12.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, ihr Hund ist noch jung und unsicher. Er testet aus, welches Verhalten sich für ihn am meisten lohnt um diese "Bedrohung" wegzubekommen. Und mit "aggressivem" Bellen hat er gute Erfolge. Er bekommt Aufmerksamkeit von allen Seiten - prima für ihn. Nur leider nicht das, was sie sich wünschen.
    Es wäre für ihn gut, wenn sie klare Regeln aufstellen und Rituale einführen.An diesen kann er sich dann orientieren und bekommt Sicherheit. Übernehmen sie bitte auch mehr die Führung. Agieren sie, bevor ihr Hund es tut. Er denkt sonst: Oh Frauchen ist sich unsicher, dann muß ich tätig werden. Damit ist er hoffnungslos überfordert, wie sie an seinen Reaktionen merken.
    In der Wohnung weisen sie ihm bitte einen festen Warteplatz zu. Kommt jemand bringen sie den Hund bitte zuerst dorthin, bevor sie die Tür öffnen. Er bleibt solange auf seinem Platz, bis er leise ist. Hat der Besuch Platz genommen und der Hund ist leise, bekommt er eine Belohnung. Bleibt er nicht auf seinem Platz, verhindern sie das Weglaufen des Hundes einfach mit einer Leine, welche sie dort anbringen.
    Generell ist für diese Übungen eine Hausleine, welche an einem Geschirr befestigt wird, ideal. So können sie auch auf die Distanz auf den Hund einwirken, ohne dass sie sich jedesmal zu ihm hinunterbücken müssen und er dann eventuell ein Meideverhalten ihnen gegenüber entwickelt.
    Wenn er leise ist, lösen sie irgendwann die Hausleine und er darf sich frei bewegen (aber Leine dranlasssen). Bitte beachten. Die Person nimmt keinen Kontakt zum Hund auf. Er wird rasch lernen, dass es sich für ihn nicht lohnt zu bellen, da er dann ausgegernzt wird.
    Sie können auch Hilfspersonen bitten, den Flur entlang zu kommen. Stellen sie bitte ihr Handy auf lautlos/vibrieren. Wenn die Person losläuft, klingelt sie kurz an. Sie wissen jetzt, dass jemand kommt und können schon bevor er bellt ( er wird vorher die Ohren spitzen) reagieren und ihn auf seinen Platz schicken. Ihr Hund wird rasch begreifen, dass SIE jetzt da sind und sich um alles kümmern, es feste Verhaltensregeln für solche Begegnungen gibt und er sich auf sie verlassen kann. Dann wird er entspannter und kann mit der für ihn "bedrohlichen" Situationen besser umgehen.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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