Hund meiner Mutter beißt, was tun?

  
miep_gewehr schrieb am 10.02.2022   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Guten Tag,
meine Mutter hat einen 1 Jährigen Frenchirüden. Er war weder in der Hundeschule und kennt das Hunde 1x1 nicht. Er wird vermenschlicht, verhätschelt und wird auf sein Fehlverhalten nicht aufmerksam gemacht. Ich selbst wurde schon 2x gebissen weil er am Tisch mit aufgelegten Pfoten bettelt und ich ihn weggeschoben habe. Dieses Verhalten zeigt er aber hauptsächlich nur wenn meine Mutter in unmittelbarer Nähe ist. Wenn man meiner Mutter die Hand schüttelt beißt er, nimmt man sie in den Arm, beißt er. Steht man in der Küche, lässt was fallen und will es aufheben beißt er auch weil er wohl denkt dass es eine Ressource ist die er für sich beanspruchen muss. Es ist nicht nur zwicken sondern mehrmaliges nach vorne schießen und ansetzen bis Blut fließt.


Vorher hatte sie auch schon einen Frenchie der das gleiche Verhalten zeigte. Man machte sie mehrfach darauf aufmerksam dass wenn sie den neuen Hund auch nicht erzieht dass es so endet wie bei dem 1. Hat natürlich den selben Fehler nochmal gemacht und sagt jetzt selbst dass er sich 1 zu 1 genauso verhält. Jegliche Ratschläge und Tipps lehnt sie ab mit der Aussage jeder würde sich in die Erziehung ihres Hundes einmischen. Ich bin an einem Punkt dass ich ihre Enkel nicht mehr mitbringe, aus Angst dass sie ernsthaft verletzt werden. Wie kann ich weiter vorgehen damit sie diese Probleme endlich in Angriff nimmt?

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Antworten(1)

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 10.02.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,

    zunächst einmal möchte ich Ihnen raten, dass Sie selbst problematische Situationen - also Situationen, in denen Sie möglicherweise gebissen werden - so weit wie möglich zu vermeiden. Hundebisse können sich leicht entzünden, und je nach Bissstelle kann das sehr gravierende Folgen haben.

    Darüber hinaus muss ich Ihnen mitteilen, dass in einem Fall, wie Sie ihn schildern, es die Aufgabe des jeweiligen Hundehalters ist, dafür zu sorgen, dass vom eigenen Hund keine Gefahr für anderen Menschen oder andere Tiere ausgeht. Es ist der Hundehalter, der - ggf. mit Hilfe der Unterstützung durch bspw. einen verhaltenstherapeutisch tätigen Tierarzt oder eines entsprechend qualifizierten Hundetrainers - mittels verschiedener Maßnahmen im Bereich von Management und / oder Training daran arbeiten kann, dass das problematische Verhalten immer weniger bis möglichst gar nicht mehr auftritt. Als dritte Person werden sie leider bei einer Vielzahl von Problemen nicht ausreichend Möglichkeiten haben für eine Verbesserung der Situation.

    Ich bedauere, dass ich Ihnen hier keine konkreteren Tipps an die Hand geben kann.

    Viele Grüße,
    Stefanie Ott
    www.mensch-und-tier.net

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