Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Fremde anbellen knurren

  Niedersachsen
neo schrieb am 03.05.2015   Niedersachsen
Angaben zum Hund: Sennenhund, Appenzeller, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo,
unser Hund läßt sich von keinen fremden anfassen er bellt knurrt und zieht den Kopf weg.Auch wenn fremde die er nicht kennt zu uns kommen die dürfen nicht mal blickkontakt haben dann bellt er sofort los knurrt

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 04.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen!!! Lassen Sie keinen KOntakt mit Fremden mehr zu und führen Sie Ihren Hund aus jeder Situation heraus - Blickkontakt rausnehmen.
    Zu Hause nehmen Sie Ihren Hund an die Leine, HINTER Ihre Füße, wenn die Leute reinkommen - Ihr Hund hat nichts zu erledigen - Sie haben Besuch! Lassen Sie ihn neben sich abliegen und halten Sie ihn da. Bitten Sie den Besuch absolut keinen Kontakt mit dem Hund aufzunehmen - keinen Blick!
    Ihr Hund ist sehr unsicher und braucht ab sofort Ihre unbedingte Führung. Er darf ab sofort keine Entscheidung mehr treffen, sonst kann es gefährlich werden.
    Fragen Sie sich bitte, wann und wie es dazu gekommen ist.
    Draußen:
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, weil er Ihnen nicht zutraut, mit der Situation klar zu kommen.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wuchtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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