Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Bitte um Hilfe

  Bayern
sarah92 schrieb am 11.04.2014   Bayern
Angaben zum Hund: Schäferhund, Mischling, männlich, kastriert, Alter über 5 Jahre

Hallo.
Wir haben jetzt seit einem Jahr unseren 6 Jahre alten Hund den ich vom Tierheim geholt habe. Ein halbes Jahr lang war alles bestens mit ihm, er war immer schon sehr liebesbedürftig und würde am liebsten den ganzen Tag spielen und gestreichelt werden... Immer wenn wir irgendwie Zeit haben gehen wir mit ihm spazieren. Zuhause haben ziemlich viel Platz wo er sich austoben kann, aber neben uns führt ein Wanderweg vorbei der nicht von unserem Grundstück abgetrennt ist. Wenn er jetzt alleine zu Hause ist und merkt dass Leute vorbei spazieren läuft er ihnen nach bellt sie an und einer wollte uns schon Anzeige erstatten weil er ihn angeblich beißen wollte. Wir müssen ihn deshalb jetzt immer einsperren, weil er Türen öffnen kann ist das nicht so einfach. Wenn wir ihn an einer langen Leine im Garten anketten, findet er immer einen weg loszukommen, er springt über den Zaun und stranguliert sich selbst, bis er sein Halsband verliert. Ich kann ihn gut verstehen, er folgt auch nur seinen Instinkten und will nicht eingesperrt sein, aber wir wissen wirklich nicht mehr weiter. Wir sind dabei alles einzuzäunen, aber dann ist es nicht ausgeschlossen dass er trotzdem über den Zaun springt oder? Ich wäre froh um jeden Ratschlag von Ihnen. Freue mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Sarah Messner

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Antworten(4)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 11.04.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    mein erster Gedanke war, wie sind Sie zu Hause? Könnte der Hund auch in der Wohnung bzw. im Haus bleiben? Weil er sicherlich das Bewachen des Grundstückes als seinen Job auserkoren hat. Einerseits weil er nicht durch die Menschen zurückgehalten werden kann und sicherlich weil er wohl noch nicht ausgelastet ist. Wie kann man sich denn die Spaziergänge vorstellen? Und wird etwas für die geistige Auslastung getan?
    Sollte er draußen bleiben müssen, würde ich auf alle Fälle einen Zaun bauen den er nicht überwinden kann und auch unten sichern, damit er sich nicht durchbuddeln kann. Auch macht es Sinn die Seite des Zauns wo der Wanderweg ist mit einem Sichtschutz zu verkleiden, damit er dort nicht rausschauen kann. Und wenn der Zaun steht würde ich ein Training machen bei dem Sie ihm beibringen nicht an diesem Zaun zu bellen.
    Viel Erfolg..

  • sarah92
    sarah92
    schrieb am 11.04.2014

    Das Problem ist, dass ich nicht mehr in meinem Elternhaus lebe, aber meine drei Brüder und mein Vater. Außerdem wohnt eine Familie mit zwei Kleinkindern und einem Hund im Haus, welche unser Hund gar nicht beachtet. Wenn ich Zeit habe fahre ich immer nach Hause und unternehme etwas mit meinem Kleinen. Leider möchte mein Vater nicht dass er in die Wohnung kommt, und in meiner Wohnung die 30 km von zuhause entfernt ist habe ich einfach zu wenig Platz. Hatte ihn schon manchmal bei mir, er ist dann auf jeden Fall braver, liegt am liebsten bei mir auf der Couch und auch sonst bellt er im Haus keine Menschen an, wahrscheinlich auch weil es nicht sein Revier ist... Aber ich hatten ihn auch 3 stunden alleine in der Wohnung, hatte vergessen die Tür zu versperren. Als ich nach Hause kamen war die Tür offen und er war im Stiegenhaus unterwegs und erschreckte Nachbarn. Sparziergänge sind nur dort angenehm, wo er bereits alles kennt, in die Stadt zu gehen mit ihm isct schwierig, weil er auch bestimmte Hunde angreifen will, er zerrt auch ständig an der Leine.. Wenn er ohne Leine laufen darf tobt er sich richtig aus. Für die geistige Auslastung hatte ich mir schon einmal gedacht ihn vielleicht auch einmal zur Bergrettung zu gehen einmal nach zufragen. Wie funktioniert so ein Training überhaupt?, er hat so viel Energie dass es schwierig ist ihn auszulasten und teilweise fehlt auch die Zeit, muss ich zugeben, auch wenn es mir schwer fällt. ich möchte ihn nie weggeben, aber ich möchte auch das Beste für ihn... Ich danke Ihnen sehr für die Beratung

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 11.04.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    ich denke das ist das Problem, dass er schwer auszulasten ist. Eine Aufgabe wie die Bergrettung wäre schon prima. Allerdings brauchen Sie auch dort Zeit. Anregungen für geistige Spiele finden Sie auf der Internetseite www.spass-mit-hund.de
    Überlegen Sie am besten, wo Sie die Möglichkeit haben, am meisten Zeit mit dem Hund zu verbringen, bei Ihrem Vater oder lieber bei Ihnen zu Hause. Denn ein großes Grundstück macht dem Hund mehr Stress als das es für ihn positiv wäre. Dann lieber in einer kleinen Wohnung aber zwischendurch richtig pauer.

  • sarah92
    sarah92
    schrieb am 11.04.2014

    Oke danke, das war mir schon eine sehr große Hilfe.
    Werde mein bestes geben.
    Danke liebe Grüße

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