Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Welpe bellt viel

  Brandenburg
lotta schrieb am 02.10.2013   Brandenburg
Angaben zum Hund: Australian Shepard- Mix, weiblich, nicht kastriert, Alter 0-3 Monate

Lieber Hundetrainer,

ich habe seit 3 Wochen einen Welpen, sie war im Wald an einen Baum zusammen mit ihrer Schwester angebunden worden und wir haben sie beim Pilze sammeln gefunden. Der Tierarzt schätzte sie auf 10 Wochen. Eine der beiden Mäuse haben wir behalten. Wir sind auch keine Hundeanfänger. Doch hatten bislang nur erwachsene Hunde oder Junghunde aus dem Tierheim. Und zwar bellt die kleine Lotta andere Hunde an, wenn sie sie schon von weitem sieht. Sie knurrt dabei auch. Wenn der andere Hund dann nah dran ist, freut sie sich aber. Auch wenn ein Hund z. B. plötzlich um die Ecke kommt, bellt sie nicht, sondern freut sich sofort. Auch bellt sie viele Gegenstände an: Wasserhydranten, Müllsack, Schaukelpferd, Blumenvase... Ich gehe dann mit ihr zum Objekt hin und wir betrachten es zusammen. Danach ist eigentlich alles gut. Wenn sie aus Aufmerksamkeit bellt, ignoriere ich sie. Auch wenn sie bellt, weil draußen Geräusche sind. Ich weiß nur nicht, ob das richtig ist. Wie gehe ich mit diesem ständigen Gebelle um? Ich will nicht, dass sie sich zum Kläffer entwickelt. Noch schiebe ich es darauf, dass sie vielleicht unsicher ist und die Welt noch kennen lernen muss, doch ich möchte es nicht stärken und später hat es sich dann manifestiert. Leider wohnen wir auch mitten in einer belebten Einkaufsstraße. Zur Grünfläche musste ich sie immer ca. 3 Minuten tragen. Aber sie musste quasi vom ersten Tag an damit konfrontiert werden. Manchmal denke ich, dass sie das überfordert hat? Falls es noch wichtig ist, die genaue Rasse können wir natürlich nicht benennen, aber wir würden einen Australian Shepard- Mix in ihr vermuten.
Vielen Dank!

Vielen Dank für die Meldung dieses Beitrages. Wir werden Ihre Nachricht schnellst möglich prüfen!
Sie werden nun bei neuen Antworten benachrichtigt!
Sie werden nicht mehr bei neuen Antworten benachrichtigt!

Antworten(1)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 03.10.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    ich denke, dass Ihre Einschätzung schon richtig ist. Es wird sich um Unsicherheit handeln, das ist meist bei Hunden, die als Welpe keine Außenreize kennengelernt haben. Und es wichtig den Welpen mit Reizen vertraut zu machen. Die Kleine muss allerdings auch erst einmal Vertrauen zu Ihnen aufbauen und dann aus dem Vertrauen zu Ihnen, neue Dinge kennen lernen. Ich würde das Gebell schon mit einem strengen Nein oder Stop verbieten und dann schauen warum sie gebellt hat. Bei Gegenständen, wie Sie das schon machen hingehen und zeigen und loben wenn sie lieb ist. Zum Park sicherlich erst einmal noch tragen, aber immer mehr auch selber laufen lassen. Bei Hunden mit Nein oder Stop verbieten und wenn sie ruhig ist loben. Ansonsten ist es wichtig bei unsicheren Hunden immer zu sagen wo es langgeht, denn diese Hunde orientieren sich immer an ihrem Menschen. Also ihr sagen was richtig und was falsch ist. Und wichtig ist auch noch, kein Mitleid mit dem Hund zu haben, wegen ihrer Vergangenheit. Mitleid führt zum Bemuttern und das ist nicht gut in der Hundeerziehung.
    Viel Erfolg..

Möchtest Du auch einen Ratschlag zu Deinem Problem?
Dann stell jetzt eine eigene Frage!

Neue Frage stellen

Weitere Fragen zu diesem Thema:

Hunde vertagen sich nicht mehr

Hallo wir haben zwei Hunde . Der rüde ist 3 und die Hündin ist 2.... mehr

Leinenagression

Hallo, IraX ist anderen Hunden die uns , oft sehentgegen kommenr... mehr

Agression gegen andere Hunde

Meine Chihuahua Rüde , anderthalb Jahre alt is absolut nicht... mehr

seit kurzem bellt und knurrt mein Hund andere an

Meine Labrador-Hündin (1 Jahr und 4 Monate) hat gestern jeden Hund... mehr

Bitte hier einloggen, um auf die Frage zu antworten.