Was tun, wenn Hündinnen aufeinander losgehen?

  
Schandall schrieb am 29.03.2022   
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Hallo!


Unsere beiden Hündinnen, 3 Jahre und 1 Jahr sind seit einigen Tagen Spinnefeind. Gestern ist es eskaliert und ich musste die beiden trennen, da sie sich sonst in der Luft zerrissen hätten. Jede Zusammenführung ist derzeit zwecklos - schon der Geruch der "Rivalin" lässt den Adrenalinpegel steigen. Nun kommt dazu, dass die Große vier Wochen vor der Geburt steht und das letzte, was sie braucht ist Stress. Habe die beiden Streithennen räumlich getrennt und muss bei jedem Rausgehen mit der Großen aufpassen, dass sie der Kleinen nicht begegnet. Die Hunde leben auf einem 4000 m² großen Hof mit Garten, doch an gemeinsamen Auslauf ist nicht zu denken. Nachdem die Kleine nun auch läufig wird und die Große ihren noch nicht geborenen Wurf beschützt - hat jemand einen Tipp? Werden sich die Beiden später wieder verstehen und soll ich die Zusammenführung immer weiter probieren, oder die Streithennen einfach mal eine Woche voneinander entfernt halten? Hier wohnt auch noch ein Rüde, der versteht sich mit beiden Mädels und hängt sich in die Weiberzankereien auch nicht rein. LG Schandall

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 03.04.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Schandall, danke für Ihre Frage. Ja, es ist eine verfahrene Situation. Eine Hündin kurz vor der Geburt der Welpen und die andere läufig. Ich würde zunächst beide - wie Sie es ja bereits getan haben - trennen. Wenn die beiden Hündinnen - wie Sie schreiben - es ernst meinen - sprich es kommt zur Beißerei mit evtl. Tierarztbesuch - ist es haarig. Ich würde es im Moment nicht darauf ankommen lassen. Lassen Sie erst einmal Ruhe einkehren, stellen Sie sicher, daß die Hündinnen sich nicht begegnen. Eine spätere Zusammenführung würde ich nur mit Maulkorb und einer Hundetrainerin/Hundetrainer versuchen, damit der Hündin und den Welpen nichts passiert. Ob eine Woche Trennung da ausreicht, kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Sie kennen beide Hündinnen besser und wissen auch, wie sie sich verhalten haben, bevor es zu der Streitigkeit kam. Zunächst für die bevorstehende Geburt der Hündin alles Gute und wenden Sie sich an eine Fachfrau/-mann vor Ort, wenn Sie meinen, Sie wollen eine Zusammenführung versuchen.

    Viele Grüße aus Düsseldorf

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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