Ratlosigkeit

  
Lucy+Pepper schrieb am 04.07.2017   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo, meine Frage:
Wir haben 2 Hündinnen. Unsere Große ist nun 13. Unsere Kleine knapp 2 Jahre.
Unsere Kleine hatten wir uns vor knapp 1,5 Jahren angeschafft, nachdem unser Rüde verstorben war. Unsere Große war Mutter von unserem Rüden.
Nun klappte das Zusammenlebe unserer beiden Hündinnen bis vor etwa vier Monaten problemlos. Das ist nur ein ungefährer Zeitraum.
Nun verhält sich unsere Kleine gegenüber unserer Großen immer dominanter. Unsere Große wird auch immer kränker und kann sich ohne Medikamente nicht mehr schmerzfrei bewegen.
Die Dominanz ist für uns nicht das Problem, sondern die Art, wie sich unsere Klene benimmt.
Aus dem Nichts wird unsere Große angeknurrt uns angebellt. Dabei drängt unsere Kleine die Große in ganz bestimmte Ecken des Hauses.
Begehrt unsere Große auf, weil es ihr mal gut geht, kommt es zu einer Beißerei.
Meine Frau bekommt dann Angst vor der Kleinen. Sie hat auch nicht die Kraft die Hunde zu trennen.
Für mich ist das Trennen nicht das Problem. Ich greife mit die Kleine im Genick, drehe sei auf den Rücken, lege mich auf sie und knurre sie an. (Kein Scherz, das Knurren hilft hervorragend.) Ich bekomme sie dann auch schnell beruhigt. Muß mich dann aber intensiv meiner Kleinen zuwenden, damit es nicht wieder hoch kocht.
Manchmal glaube ich, die Kleine macht das nur, weil sie weiß, daß ich sie dann zu mir hole. Nicht immer muß ich sie dann disziplinieren. Es reicht ein bißchen Knurren und dann ist sie kuschig und schmusig.
Nein, beide Hunde sind keine Riesenviecher, sondern etwa kniehoch und Mischlinge.
Wie bekommen wir das hin, daß unsere Kleine nicht derart aggressives Verhalten an den Tag legt, dass immer an eine Beißerei gedacht werden muß?

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Antworten(1)

  • Sabine Busch
    Sabine Busch (Hundetrainer)
    schrieb am 04.07.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Lucy + Pepper,
    grundsätzlich muss man sagen, dass Hunde es in der Regel gnadenlos ausnutzen, wenn einer nicht mehr so kann. Sie sollten beide Hunde auf einen Platz trainieren, auf den Sie gehen, wenn Sie es wünschen. Dort müssen Sie auch bleiben solange Sie es wünschen. So können Sie Konkurrenzsituationen vermeiden. Ein guter Grundgehorsam ist dafür allerdings unabdingbar. Wenn die Kleine einen Angriff gemacht hat, sollten Sie sich auf keinen Fall ihr vermehrt zuwenden, das bestätigt sie. Verweisen Sie die Kleine auf ihren Platz, auf dem Sie nun bleiben muss.
    Wenn Ihre Frau mit beiden allein ist, sollten Sie vielleicht an ein Kindergitter denken, und die Hunde in zwei verschiedenen Räumen unterbringen. Vielleicht entspannt sich die Lage aber auch, wenn die Kleine keine Bestätigung Ihrerseits für ihr tun bekommt.
    Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.
    Liebe Grüße
    Sabine Busch
    www.mobile-hundeschule-hinterland.de

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