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Rüde reagiert nach Kastration aggressiv.

  
noecker schrieb am 19.11.2012   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Machen Sie Angaben zu Ihrem Hund:

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Rasse: Bearded Collie

Geschlecht: männlich

Alter: 3 Jahre

kastriert: seit 1 Woche



Geben Sie Details zu Ihrer Frage an: Unser Rüde musste leider aufgrund eines beidseitigen Hodenhochstands vor einer Woche kastriert werden. Jetzt reagiert er seit einigen Tagen aggressiv. Wenn wir ihm den Schutztrichter abnehmen will er sich sofort lecken und an der operierten Stelle bebeissen. Zuerst reichte ein "Nein" aus, aber seit zwei Tagen beisst er sich an der OP Stelle fest und auf das Nein reagiert er nicht. Also müssen wir ihm den Kopf von seiner OP Stelle wegziehen, worauf er mit mehrfachem Knurren, Zähne-zeigen und heftigen Beissattacken an uns reagiert. Er zeigt hier unsicheres-aggressives Verhalten. Natürlich wird es ihn an der OP Stelle zwicken, jucken etc. was bei ihm den Zwang sich zu lecken provoziert. Leider bleibt uns nichts übrig als ihn davon abzuhalten. Seine Reaktionen sind aber nun sehr ungehalten und direkt stark aggressiv. Er ist unsicher und wir durch seine (zum Teil verständliche) Reaktion auch, da die Angst gross ist, dass sich dieses Verhalten manifestiert. In dem Moment entwickelt sich solch eine Abwehr, dass er eine totale Attacke an uns startet. Ich habe schon den TA kontaktiert, aber hier war eher Ratlosigkeit. Wie sollen wir nun auf ihn reagieren, wenn diese Situationen weiter eskalieren? Ich freue mich über Ihre Antwort.

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Antworten(2)

  • Hundetrainer_Hannover
    Hundetrainer_Hannover
    schrieb am 20.11.2012

    Guten Morgen,


    wenn dein Hund aus medizinischen Gründen kastriert wurde, dann war der Eingriff natürlich gerechtfertigt, so dass ihr jetzt im Nachhinein keinerlei Gewissensbisse haben müsst.


    Hunde reagieren sehr unterschiedlich auf eine Kastration. Manche werden ängstlicher, dann wiederum gibt es Hunde, die sich bemitleiden und wie ein häufchen Elend in ihrem Körbchen sitzen, dann gibt es natürlich auch die Hunde wo man gar keinen Unterschied bemerkt und im schlimmsten Fall werden sie aggressiv wie in deinem Fall.


    Hunde, die bei der Kastration älter sind (wie in deinem Fall), neigen öfter dazu aggressiv nach einer Kastration zu reagieren. Dein Hund muss einfach die OP verdauen. Er hat sicherlich noch Schmerzen. Hunde, die Schmerzen haben und dadurch aggressiv sind, darf man nicht therapieren. Auch wenn du einen Profi rufen würdest, könnte der sich sicher das Verhalten anschauen, aber er dürfte keinesfalls ein Training anfangen.


    Ich denke, dass dein Hund vielleicht ein wenig enttäuscht von euch ist. Ihr -die Rudelführer- wart nicht da, als ihm Schmerzen zugefügt wurden. Diese Erfahrung muss er erst einmal verdauen und ist sicherlich auch deswegen euch gegenüber aggressiv. Allerdings heilt die Zeit alle Wunden. Fasst ihm nicht ständig an die Stelle. Wenn ihr nicht wollt, dass er sich nicht kratzt oder sich daran leckt oder beißt, dann gibt ihm gar nicht die Chance dazu. Denn mit der Abnahme der Halskrause provoziert ihr sein aggressives Verhalten. Ich wünsche eurem Vierbeiner gute Besserung!


    LG


    P.S. Sollte euer Hund euch tatsächlich mal beißen und nicht nur nach euch schnappen oder knurren, dann dürft ihr nicht lange zögern und müsst doch einen Profi rufen. Denn beißen ist die Endstufe der Aggressivität und hier sollte man auf jedenfall handeln!

  • Birddog
    Birddog
    schrieb am 17.01.2015

    Guten Tag,
    wir mussten unseren Bassethound Elvis wegen Blasensteine operieren lassen. War 2 Tage in der Klinik und wir waren in heute abholen. Er ist sehr schwach und kann sich kaum auf den Beinen halten. Mit der Halskrause ist er überall gegen-gestoßen so, dass wir es das Teil erstmal abgenommen haben um es später wieder aufzusetzen. Ist er sonst sehr lieb und gutmütig aber jetzt muss derart starke Schmerzen haben, dass er aggressiv reagiert und bei Berührung knurrt. Das Problem ist, wie kriegen wir die Halskrause wieder auf?
    MfG,
    Mario Philippi

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