Chihuahua rastet aus

  
jaykay09 schrieb am 25.05.2018   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Ich habe einen 8 Jahre alten Chihuahua Rüden, nicht kastriert. Als Baby und bis zu seinem 4 Lebensjahr war er vermehrt mit meinen Eltern unterwegs. Nun seit 4 Jahren gehe ich regelmäßig mit ihm spazieren und konnte ihm einige aggressive Ausraster abgewöhnen. Achte viel darauf das er bei mir läuft, an der Leine nicht zieht und auch wenn er ohne Leine läuft immer Abrufbar ist und nicht weiter als 3m sich von mir entfernt. Nun ist es so, das er sich bei vielen Hunden aufregt, anfängt zu knurren, wenn er ihn von weitem schon sieht. Reagiere ich vorher und spreche ihn an, hört es meistens wieder auf und bellt und knurrt nicht mehr, sondern guckt nur noch angespannt aber geht ohne meckern weiter. Ist dieser Hund aber eine Französiche Bulldoge, Bullterrier, American Bully, Bulldoge, Boxer, Jack Russel, Mops, dann bekomme ich ihn gar nicht ruhig. Er rastet völlig aus und lässt nicht davon ab. Ist er ohne Leine läuft er auf sie zu und will beißen. Was kann ich tun damit das besser wird? Ich möchte das er irgendwann auch diesen Hunden gegenüber entspannter wird. Wir haben dazu jetzt einen 12 Wochen alten American Bully und mit dem versteht er sich phantastisch. Vielen Dank!

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 02.07.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Tag,
    Sie müssen sich keine Gedanken, welcher Hund vorne kommt, wenn Sie Ihren Hund aus jeder Situation herausführen.
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Hunde versuchen alles „weg zu bellen“, wenn sie uns nicht zutrauen, mit der Situation klar zu kommen.
    Bauen Sie Vertrauen auf:
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht an der Leine HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund oder eine Leinen-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung und nehmen Sie den Blickkontakt heraus. Das ist für Sie besonders wichtig: Immer wieder Blickkontakt weg - in die andere Richtung gehen, führen und auf keinen Fall stehen bleiben! Bleiben Sie in Bewegung und lassen Sie ihn nicht am Rand sitzen, das baut unnötig Stress auf.
    Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Bei Ihnen ist es vielleicht auch das Problem, dass Sie zu lange in die Situation hineingehen. Rufen Sie früher ab, leinen Sie früher an, seien Sie immer vorausschauend und ein bisschen fixer als Ihr Hund.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!!!!!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Nach einer Weile wird Ihr Hund schon selbst an Ihre andere Seite gehen, weil er sich dort wohl fühlt und auf Ihren Schutz vertraut – das ist für Sie ein tolles Gefühl!
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de,
    lesen Sie meine Artikel in der HundeWelt
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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