Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

bellen und schnappen

  
Scotty schrieb am 03.03.2012   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Ich hoffe ich bin hier richtig... Denn wir haben echt ein Problem



Unser kleiner (20 Wochen) bellt seit unserem Tierarztbesuch (chippen & impfen) jeden Mensch und Hund an. Selbst wenn er sie mittlerweile schon mehrmals gesehen hat. Seit kurzem fängt er auch noch an, nach anderen Hunden zu schnappen. Er knurrt und bellt kurz und geht dann direkt auf den anderen Hund zu und will ihn packen. (meinstens wenn er an der Leine ist). (Ich muss dazu sagen unser kleiner ist ein Chihuahua und die anderen Hunde sind immer größer.) Wenn er ohne Leine unterwegs ist, dann schnappt er meist nur wenn ich in der Nähe bin, bin ich ein paar Meter entfernt schnappt er nicht mehr nach anderen Hunden. Auch das bellen ist so ein "Problem" - denn er hört gar nicht mehr auf. Man kann machen was man will. Was kann bzw. soll ich da nur tun??? Ich bin mit meinem Latein echt am Ende und auch die Dame aus der Hundeschule meint dass ihr das schnappen echt Sorgen macht. Vielleicht könnt ihr mir helfen?



Sorry wenn ich mich hier vielleicht etwas falsch ausdrücke oder mich wiederhole aber ich bin echt durcheinander...

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Antworten(3)

  • Gabizerull
    Gabizerull
    schrieb am 04.03.2012

    Hallo Scotty,


    um weiter helfen zu können, brauche ich noch ein paar Informationen:


    1. Ist beim Tierarzt etwas außergewöhnliches passiert?


    2. wie ist seine Ruten- und Ohrenhaltung wenn er auf andere zu geht, wie die Körperhaltung?


    3. Was tun sie wenn der Hund bellt


    4. Was tun sie, wenn ein anderer Hund kommt?


    5. Was tun sie wenn er schnappt?


    6. Was tut der Hund in der Wohnung? (läuft er ihnen ständig hinterher, fordert sie viel zum Spiel auf etc.)


    Mit wuffigen Grüßen Gabi

  • Scotty
    Scotty
    schrieb am 04.03.2012

     Hallo Gabi,


     


    1. Beim TA ist nichts außergewöhnliches passiert, bis auf die Spritze von der Impfung und die Spritze mit dem Chip. TA und TA-Helferin sagten noch das er besonders tapfer sei, denn er hat nicht gejault beim chippen und auch nicht gebellt und nichts. Allerdings muss ich sagen dass wir noch in der ersten Woche nachdem wir ihn bekommen haben beim TA waren (Samstags bekommen und Dienstag beim TA), da die auffrisch Impfung schon fällig war.


     


     


    2. Bei anderen Hunden ist seine Rute nicht eingezogen, so dass ich jetzt angst interpretieren könnte. Im Gegenteil die Rute geht nach oben (so wie immer) und die Ohren sind aufmerksam gerichtet. Bei Menschen zieht er die Rute dann allerdings ein. Und wenn die sich dann bücken und ihm die Hand hinstrecken evtl. mit einem Leckerli (nur von Leuten die wir kennen - Familie, Freunde) dann holt er sich das Leckerli aber er streckt sich dabei so weit er nur kann aus. Die Dame aus der Hundeschule darf ihn beispielsweise gar nicht anfassen, da zerrt er in eine andere Richtung.


     


    3. Die Dame aus der Hundeschule hat uns gesagt wenn er bellt sollen wir ihn an der Leine mit einem "NEIN" innerhalb 3 Sekunden zurückziehen, also einen kurzen Ruck und gleichzeitig ein Nein oder Schluß.


     


    4. An der Leine hab ich ihn anfangs mal schnüffeln lassen, bis das mit dem schnappen angefangen hat, und wenn wir jetzt ohne Leine laufen und es kommen andere Hunde oder ein anderer Hund dann bleib ich doch erstmal stehen und schau seine Reaktion, allerdings NICHT direkt neben meinem Hund, eher so zwei meter weiter weg.


     


    5. Wenn er schnappt wird wieder ein deutliches "Schluß" ausgerufen und kurz in den Nacken gezwickt, laut der Dame in der Hundeschule.


     


    6. Also er ist schon sehr auf mich fixiert, sobald ich mich in der Wohnung aus einem Raum entferne weil ich z.B. ins Bad muss springt der kleine auf und rennt mir hinterher. Wahrscheinlich auch nur um zu sehen ob ich auch wieder komme, wenn ich dann die Badezimmertür öffne steht bzw. liegt er dann davor und wartet auf mich bis ich wieder z.b. ins Wohnzimmer gehe. 


     

  • Gabizerull
    Gabizerull
    schrieb am 07.03.2012

    Hallo Scotty,


    sorry für die späte Rückantwort, ist bei mir  unter gegangen.


    Versuchen sie es einmal anders:


    -wenn sie einem anderen Hund begegnen lassen sie die Leine so hängen, das der Karabiner noch runter hängt, ihr Hund aber nicht die Chance hat zum anderen Hund zu kommen. Nehmen sie ihn dabei immer auf die abgewandte Seite zum anderen Hundes (wenn der Hund z.B. rechts läuft, nehmen sie die Leine in die linke Hand und berühren die runterhängende Leine nur mit der rechten Hand, um durch eine Bewegung Richtung Hund, ihn am Seitenwechsel zu hindern)


    - reagieren sie NICHT auf das Bellen und seine Attacke, sondern handeln sie nur wie oben beschrieben und gehen schnellen Schrittes am anderen Hund vorbei.


    - jedoch loben sie den Hund enthuiastisch, wenn er kurz nicht bellt, oder gar am anderen Hund vorbei geht, ohne Attacke.


    Durch ihre angespannte Stimme und Körperhaltung (in Erwartung was gleich kommt verspannen wir Menschen nun mal) haben sie ihrem Hund unbewußt vermittelt, das da etwas unangenehmes kommt, also muß mein Mensch beschützt werden. Wenn sie nun aber ihre Stimme einsetzen, ist es für das Verhalten, was sie sich von ihrem Hund erwünschen, so kann der Hund es besser verstehen.


    - bei Hundebegegnungen ohne Leine gehen sie einfach weiter, sollte ihnen die Situation zu brenzlig werden rufen sie ihn zu sich, denn damit geben sie auch dem Hund die Chance aus der Situation wieder raus zu kommen, im Sinne:"Sorry, mein Mensch hat gerufen"


    - für Besuch gilt: Kein nach vorne über den Hund beugen, denn das ist Kampfansage unter Hunden. Lassen sie den Besuch sich erst hinsetzen, oder die Leckerli zuwerfen, oder sich seitlich zum Hund hinknien- dann kann der Mensch seine Balance mit geraden Oberkörper besser halten.


    - haben sie in der Wohnung schon mal mit dem Gedanken gespielt, das ihr Hund ihnen auf Schritt und Tritt folgt, um die Kontrolle über sie zu behalten?


    Mit wuffigen Grüßen Gabi

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