Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Aggressiv bei manchen Hunden

  Berlin
bloom2305 schrieb am 13.04.2017   Berlin
Angaben zum Hund: Bordercolli mix, männlich, nicht kastriert, Alter 1-3 Jahre

An manchen Rüden komme ich nicht vorbei, ohne dass mein Hund total aggressiv an der Leine wird, muss dann andere Richtung einschlagen, will dass mein Hund diese Hunde einfach ignoriert statt total auszurasten. Er bellt bei hochgestelltem Nackenfell, steigt hoch und schnappt dann auch nach mir/uns. Er kann nicht kastriert werden, da er lt. Tierarzt und Hundetrainer "ängstlich-dominant" ist.

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Antworten(4)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 23.04.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    wie geht Ihr Hund an der leine, zieht er, geht er vor? Wie reagieren Sie, wenn ein Hund entgegenkommt und wenn Ihr Hund so ausrastet?

    Auf Ihre Antwort freut sich
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • bloom2305
    bloom2305
    schrieb am 23.04.2017

    Hallo Ellen Mayer,
    er geht neben oder vor mir, das er hinter mir/uns geht, ist einfach nicht möglich, da sein Drang zu ziehen viel zu groß ist. Er trägt einen Halti, weil er oft zieht, was ihn dank Halti enorm einschränkt, so dass er manchmal zumindest schon neben mir/uns läuft.
    Wenn mir ein Hund entgegen kommt, verhalte ich mich ruhig, leine locker und weiterlaufen. Erst wenn mein Hund stehen bleibt, er versucht zu fixieren, sage ich "nein". Wenn er aggressiv wird, nehme ich ihn kürzer und versuche ihn am hochsteigen zu hindern. stelle mich vor ihn (was nicht einfach ist, weil er ja in diese Richtung will) versuche ihn abzulenken und zu beruhigen. Ist er auf Level 15, schnappt er auch nach uns, um aus dieser Situation raus zu kommen. Es klappt dann in der Regel, wenn der andere Hund aus seinem Blickfeld verschwunden ist.
    Im speziellen Fall geht es um einen Husky (Rüde) und ein Spitz (weibchen). treffen wir beide gemeinsam, geht unser Hund sofort, ohne Vorwarnung hoch. Wir glauben, es liegt an dem Spitzweibchen, vlt ist sie die sogenannte Rudelführerin der beiden. Treffen wir nur den Husky,guckt unser Hund in die Richtung, ist aber nicht gleich auf "Angriff" aus. Nun wohnen die beiden Hunde auch noch in unserem Haus und wir wollen natürlich zumindest ungeschadet aneinander vorbei gehen können. Beide Hunde strahlen eine Dominanz aus, was auch bei anderen Hunden hier im Revier eine Abneigung gegen diese beiden Hunde ausmacht. Nur verhalten sich andere Hunde nicht so wie unser in dieser Situation (andere Hunde gehen den beiden dann aus dem Weg oder ignorieren diese)
    Meine Nachbarin (Besitzerin dieser beiden Hunde) hat nun vorgeschlagen, die Hunde einfach aufeinander "loszulassen", damit die Rangordnung geklärt wird.
    Solche Rangordnungskämpfe können jedoch auch sehr blutig ausgehen, wobei ich eher angst um die Hündin hab. Außerdem kann ich meinen Hund nicht einfach so von der Leine machen, da er auf Rückruf auch nicht immer kommt wenn er abgelenkt wäre. Ich bin echt verzweifelt und würde es gerne ruhig angehen lassen statt die Hunde aufeinander loszulassen. Wir hatten bereits eine Hundetrainerin bei uns, da haben wir versucht dieses Problem anzugehen, für einen Weg von 200m hat sie 1,5 Stunden gebraucht, weil sie unseren Hund ständig beruhigt hat, so langsam geht aber in der Realität kein Mensch an einem anderen Hund vorbei, so dass uns diese Methode nichts aus Geld gekostet hat. Geholfen hat es dann auch nichts.
    Halten Sie es für sinnvoll die Hunde das selbst klären zu lassen?

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 23.04.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Die Hunde das selbst klären zu lassen halte ich nicht für richtig. Zwei so aufgeregte Hunde zusammen zu lassen geht ganz sicher blutig aus.
    Sie haben sicher schon gemerkt, dass das "Nein" nichts hilft, außer vielleicht, dass der Hund sich noch mehr aufregt. Hunde verstehen unsere Sprache nun mal nicht, verstärken meist ihr Verhalten noch, weil sie meinen, Frauchen "bellt" mit.
    An der Leinenführigkeit und am Rückruf würde ich aber arbeiten. Beides sind mit die wichtigsten Elemente in der Hundeerziehung.
    Wie schon geschrieben, aufeinander loslassen würde ich die Hunde nicht. Aber Sie könnten miteinander spazieren gehen. Möglichst, ohne auf die Hunde einzureden, auch nicht versuchen, sie zu beruhigen. Machen Sie das aber auch erst, wenn Ihr Hund gelernt hat, Ihnen an lockerer Leine zu folgen. Ansonsten muss er als "Rudelführer" auch regeln.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • bloom2305
    bloom2305
    schrieb am 25.04.2017

    Ich frage mich grade, wieviel Hundetrainer steckt in Ihnen? "Nein" ist eins der 7 Grundkomandos bei einem Hund und unser Hund hört sehr wohl darauf, aber eben nicht bei bestimmten Hunden, die offenbar eine gewisse dominante oder aggressive Ausstrahlung haben, genau das wollte ich ja wissen, warum er da eben nicht auf das Kommando hört. Ich glaube ich kann mir jede weitere Frage sparen, denn hilfreich sind die Antworten wirklich nicht.

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