Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?

  Sachsen
shastyxx schrieb am 14.05.2018   Sachsen
Angaben zum Hund: Chihuahua Dackel Mix, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-3 Jahre

Hallo.
Ich habe jetzt seit 2 Wochen eine knapp anderthalb Jahre alte Mischlingshündin. Vorher lebte sie eine Woche bei meiner Schwester, deren Freund sie anfing zu misshandeln und ich sie deswegen übernahm. Davor lebte sie bei einer wohl alten Frau.
Das Problem ist, dass teilweise 8h nicht Zuhause bin und früh raus muss. Diese Zeit ist aber so gar nicht ihr's. Wenn ich am Nachmittag heim komme, hat sie meist in die Wohnung gekotet (zum Glück auf abwischbare Flächen) und teilweise pinkelt sie auf die Couch und den Teppich (nur da hin). Wenn ich den ganzen Tag Zuhause bin, funktioniert das reibungslos.
Ich weiß, dass sie sich erst an das neue Umfeld gewöhnen muss, aber mit der Zeit wird es unschön die Gerüche verzweifelt aus den Stoffen bekommen zu wollen mit der Gewissheit, dass sie vermutlich eh wieder "ausläuft".
Ich hoffe mir kann jemand helfen. Danke. (:

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 15.05.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    wenn das nur passiert, wenn Sie nicht zuhause sind, hat das Problem mit Stubenreinheit nichts zu tun. Wahrscheinlich hat die Kleine nie gelernt, alleine zu bleiben.
    Hunde als Rudeltiere haben sehr viel Stress, wenn sie nie gelernt haben, alleine zu bleiben. Man sollte ihnen das, möglichst im Welpenalter in ganz kleinen Schritten mit viel Geduld und Zeit beibringen.
    Üben Sie mit ihr das alleine bleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte die Hündin dabei nicht beachten, einfach rausgehen und rein kommen. Sie soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen langweilig finden, erst dann kann sie entspannen. Wenn Sie merken, dass sie entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn sie sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt die Hündin, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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