Was tun, wenn der Hund draußen keinen Schritt geht?

  
sina_thöming schrieb am 03.10.2022   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage


Hallo, wir haben seit 3 Tagen eine Hündin (3 Jahre) aus dem Tierschutz aus Spanien. Zur Vorgeschichte ist nicht so viel bekannt, nur, dass sie von einem Vermehrer stammt und scheinbar nichts gelernt hat, da sie nur in einer großen Halle gelebt hat. Innerhalb der Wohnung oder generell von umzäunten Bereichen verhält sie sich normal und recht selbstbewusst. Jedoch kann sie nur in der Wohnung urinieren und ihr Geschäft machen. Sobald man sie raussetzt, steht sie wie angefroren auf einer Stelle und macht keinen einzigen Schritt und somit auch kein Geschäft draußen. Mit Leckli etc. lässt sie sich draußen auch nicht locken. Vielleicht hatte jemand schon so einen Fall oder weiß, wie man diese Problematik beheben kann? Viele Grüße


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Antworten(1)
  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 07.10.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, leider ist dieses Problem gar nicht so selten und Sie müssen hier viel Geduld aufbringen.
    Zuerst würde ich Ihnen empfehlen im Bereich der Wohnung für den Übergang einen Löseplatz für Ihre Hündin einzurichten.
    Diesen legen Sie ( wenn es geht ) mit Zeitungspapier aus. So gewöhnen Sie die Hündin an diese Unterlage zum Lösen. Später können Sie den vertrauten Löseplatz ( Zeitung) mit nach draussen nehmen . Dies erleichtert den Übergang von drinnen nach draussen, weil etwas Vertrautes da ist.
    Gassigänge würde ich im Moment, so der Hund gerne Auto fährt, in sehr abgelegene und ruhige Gegenden verlegen. So kann sich Ihre Hündin erst einmal mit Ihnen und der Umwelt vertraut machen ohne große Ablenkung.
    Bitte suchen Sie sich Unterstützung bei einem Hundetrainer mit der Zusatzausbildung zum Verhaltenstherapeuten.
    So wie Sie schildern kann Ihre Hündin, aufgrund der Aufzucht und Haltung in ihrem bisherigen Leben, unter einem Deprivationssyndrom leiden.
    Professionelle Begleitung ist in Ihrem Fall sehr wichtig, gerade wenn es um geeignete Trainingsmethoden geht und die Ergänzung / Unterstüzung des Trainings durch angstlösende Substanzen.
    Ansprechpartner finden Sie z.B. auf den Seiten des Berufsverbandes der Hundetrainer und Verhaltensberater - BHV unter https://www.hundeschulen.de oder bei der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie – GTVMT unter https://www.gtvmt.de/

    Online ist Ihr Problem leider nicht lösbar.
    Ich wünsche Ihnen trotz der Startschwierigkeiten eine schöne Zeit mit Ihrem neuen Familienmitglied.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

    zertifizierter Hundetrainer / Verhaltensberater IHK - BHV

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