Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Warum macht mein Hund immer wieder in die Wohnung

  Baden-Württemberg
sibyllemaaß schrieb am 09.09.2015   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: Magyar Vizsla, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Mein Oskar 2,5. pinkelt immer wieder in die Wohnung .Es passiert auch wenn wir erst draußen waren .Es passiert von jetzt auf nachher .Er stellt sich nicht hin und pinkelt sondern er lässt eslaufen während er nervös rum läuft . Gesundheitlich ist bei ihm alles okay.Er ist oft sehr hiebelig, fast Nervös . Er kann sich nicht einfach hinlegen ,und ruhen ,sondern man muss ihn dazu zwingen .Er ist auch meiner Meinung nach immer etwas unter Strom.Wenn ich mir ihm üben möchte geht das fast nicht weil er so aufgeregt ist ,und er ,braucht dann sehr lange bis er runter fährt. Das pinkelt passiert auch wenn Besuch kommt .Es passiert wenn Aufregung zuhause ist ,aber auch wenn alles ruhig ist ,dann geht er auf einmal nervös umher und pieselt vor sich hin.Ich verzweifel bald .Mich macht das richtig.fertig ,Habe schon gesagt das ich ihn bald nur noch mit Windeln rum laufen lasse wenn es nicht aufhört.

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Antworten(1)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 10.09.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    Sie schreiben, dass gesundheitlich alles mit Ihm in Ordnung ist. Welche Untersuchungen wurden denn vorgenommen? Wurde denn auch mal auf Allergien oder auf Schilddrüsenunterfunktion getestet?

    Gerade Hunde, die in sich hibbelig sind, liegt hier der Verdacht gerade auf Schilddrüsenunterfunktion nahe.

    Im Endeffekt haben Sie die Problematik ja schon selbst erkannt. Sie schreiben, Ihr Hund sei dabei immer nervös. Stress hat Einfluss auf das vegetative Nervensystem, das wiederum Blasen und Darm kontrolliert.

    Sollte wirklich keine gesundheitliche Ursache vorliegen, dann müssen Sie an der Ruhe für Ihren Hund arbeiten.

    Hier haben Sie mehrere Möglichkeiten:

    -Gewisse Art von Musik kann beruhigend auf Ihren Hund einwirken. Vom Animal-learn-Verlag gibt es ein nettes Buch mit CD "Mit den Ohren eines Hundes"

    - Sie können durch Akkupunktur oder Akkupressur an gewissen Stellen eine Beruhigung herbeiführen.

    -Sie können mit der TTouch-Methode einiges erreichen.

    -Auch eine Futterumstellung kann evtl. zu mehr Ruhe beitragen. Hier sollten Sie auf einen niedrigen Vitamin A Gehalt achten.

    -Last, but not least können Pheromone sich positiv auswirken.

    Der Vollständigkeitshalber möchte ich aber auch noch erwähnen, dass eine Inkontinenz auch eine Nebenwirkung der Kastration sein kann.

    Für weitere Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

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