Hündin bleibt schlechter alleine, was tun?

  
charlotte sofia_garraway schrieb am 22.12.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage


Meine 10 Monate alte Mischlingshündin ist seit Anfang August bei mir. Sie kommt aus Rumänien und ist ehr unsicher bis ängstlich. Sie hat riesige Fortschritte gemacht, keine Frage. Anfang Dezember sind wir umgezogen, um näher an meiner Familie zu sein. In der neuen Wohnung kann sie kaum alleine sein, bellt. Bei meiner Schwester in der Wohnung, geht es. Ich reize es noch nicht wieder aus, gestern war auch ein längerer Zeitraum kein Problem. Sie ist mit dem Umzug in ihre erste Läufigkeit gekommen. Ich versuche jetzt wieder, in kleinen Schritten das Alleinesein zu üben, wüsste aber gerne, warum es in der anderen Wohnung kein Problem ist. Auch gehen wir hier zu Einzelstunden bei einer Trainerin, was schon viel hilft. Ich habe aber auch schon länger den Verdacht/die Sorge, dass sie nicht mich, sondern meine Schwester als ihre Bezugsperson ausgesucht hat. Sie verhält sich ihr gegenüber ganz anders, freut sich mehr, sucht ihre Nähe. Mir ist eine gute Beziehung zwischen den beiden wichtig, aber natürlich ist es ungünstig, wenn sie in mir den Babysitter sieht und immer nur auf ihren richtigen Menschen wartet. Sie kennt meine Schwester von Anfang an, hat sie aber vor dem Umzug nur in unregelmäßigen Abständen gesehen. Kann das ganze auch ein Pubertätsproblem sein plus Umzug? Vorher ist sie auch in fremden Wohnungen alleine geblieben.


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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 26.12.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Abend,
    das ist nicht leicht zu beantworten, weil ich hier Ihre Körpersprache und die Ihrer Schwester sehen müsste. Jeder Hund sucht sich die Bezugsperson aus, die viel spielt, Sicherheit bietet, beschützt und für den Hund da ist. Macht Ihre Schwester mehr als Sie mit dem Hund?
    Hitze und Umzug waren sehr ungünstig für einen ängstlichen bis unsicheren Hund. Es bedeutet, dass alles vorher aufgebaute weg ist und völlig neu gelernt werden muss. Sie können leider nichts zwingen. Aber beobachten Sie doch einmal, wenn Sie bei Ihrer Schwester sind, was sie mit dem Hund macht: Ignorieren? Füttern, mit ihr lachen und Quatsch machen? Freut sie sich, wenn der Hund zu ihr kommt oder ignoriert sie den Hund? Respektiert sie, dass es Ihr Hund ist? Das heißt, hält sie ihn eher von sich fern oder bestärkt sie die Sympathie Ihres Hundes.
    Sie bekommen vielleicht Klarheit, wenn Sie ganz genau beobachten, sich selbst ebenfalls. Was unterscheidet Sie von Ihrer Schwester?
    Hier hilft tatsächlich eine Art Tagebuch, um diese Sache zu hinterfragen und vielleicht zu lösen.
    Sie können mir gern noch einmal schreiben, wenn Sie möchten,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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