Sachen anbellen

Thema: Allgemeines
  
Nisinuss schrieb am 07.01.2017   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo, mein hund ist eigentlich sehr braf und lieb, hat noch nie gezwickt oder sonst ein aggressives Verhalten an den Tag gelegt. Nun bellt er aber immer wenn er zB. In der Wohnung etwas von draußen hört (klimperndes hunde Halsband vom Nachbars Hund, Schlüssel geklimper, Hunde bellen, oder wenn einfach nur jemand draußen vor der Tür rum läuft also im Hausgang) draußen bellt er jeden Hund an, sobald der Hund dan aber bei ihm ist ist er freundlich und will spielen. Er bellt leider auch so manchen Menschen an. Ich habe es schon mit Ablenkung mit Leckerli oder qitschi und auspowern versucht, hat aber nicht sonderlich gut geklappt. Er ist eigentlich ein sehr gelehriger Hund, kann Platz, Sitz, Pfote, sich auf die Seite legen und Rolle, die lern Bereitschaft ist da. Ich denke das er wegen Unsicherheit bellt, nun habe ich aber keine Ahnung wie ich ihm klar machen kann das er keine Angst zu haben braucht. Zudem kommt das er immer wie ein verrückter an der Leine zieht.

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Antworten(1)

  • Marie-Louise Kretschmer
    Marie-Louise Kretschmer (Hundetrainer)
    schrieb am 09.01.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, eigentlich haben Sie zwei Probleme, die aber zusammenhängen, einmal das Bellen und zum anderen die Leinenführigkeit. Zunächst einmal grundsätzlich zum Bellen:
    Bellen ist immer ein Zeichen von Unsicherheit bzw. Angst. Wir haben als Hundebesitzer die Aufgabe, unsere Hunde zu schützen. Sie müssen uns vertrauen können. Bitte machen Sie einmal folgendes: Wenn Sie draußen sind, geht Ihr Hund grundsätzlich hinter Ihnen bzw. hinter Ihren Füßen. Bei Begegnungen gehen Sie nicht auf Hunde zu, sondern machen mit Ihrem Hund einen Bogen. Sie stellen sich immer zwischen Ihren Hund und den entgegenkommenden Hund/Mensch, so dass er sich beschützt weiß. Lassen Sie Ihren Hund auch nicht von Fremden anfassen. Hunde brauchen beim Spazierengehen auch Aufgaben bzw. Aktionen. Gehen Sie nicht nur geradeaus, sondern laufen einen Kreis, eine Acht oder auch rückwärts und machen immer einen Richtungswechsel, wenn Ihnen Hunde entgegen kommen. Sie müssen Ihrem Hund vermitteln, dass Sie "Führer" sind und er gar keinen Job hat (evtl. aufzupassen).. Dann wird er Vertrauen entwickeln und Sie als Führer anerkennen. Das braucht allerdings auch etwas Geduld, da er ja inzwischen bereits das Verhalten sich antrainiert hat. Wenn Sie das konsequent trainieren, wird sich auch die Leinenführigkeit bessern.

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
    Viele Grüße
    Marie-Louise Kretschmer
    www.Hundeausbildung-naturnah.com

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