Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein Hund bellt immer wenn es an der Tür klingelt.

Thema: Allgemeines
Amy0106 schrieb am 02.03.2016
Angaben zum Hund: Prager Rattler Yorker terrier mix, weiblich, nicht kastriert, Alter über 5 Jahre

Hallo, sobald es bei mir an der Tür klingelt bellt mein Hund und kann sich kaum beruhigen. Das nervt mich und die Nachbarn auch. Habe schon einiges probiert wie zb mit Wasser besprühen oder ignorieren. Bringt nichts.
Was kann ich tun?
Und alleine lassen kann ich sie auch nicht. Da bellt und jault sie. Hatte deswegen schon mächtigen ärger und sollte sie schon fast abgeben. Das kann ich nicht tun und will bzw werde ich nicht machen.
Was kann ich da machen?

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 02.03.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    üben Sie zuerst mit dem Hund, auf Kommando an einen festen Platz zu gehen und dort zu bleiben, bis Sie das Kommando wieder auflösen. Bleiben Sie dabei am Anfang neben dem Korb oder der Decke stehen. Wenn die Kleine den Platz verlassen will, bringen Sie sie kommentarlos wieder hin. Wenn sie dort bleibt, geben Sie ihr ein Leckerchen. Dann entfernen Sie sich immer weiter von dem Platz, gehen zurück und geben ein Leckerchen.
    Wenn das funktioniert, bitten Sie jemanden, zu klingeln und zu klopfen. Zuerst nur einmal kurz. Sie reagieren aber nicht darauf, schicken den Hund, wie zuvor geübt, an seinen Platz. Evtl. benötigen Sie etwas Geduld. Geben Sie aber nicht auf, lassen die Kleine an ihrem Platz und reagieren nicht auf das Klingeln. Wenn das bei einem Klingeln funktioniert, kann man das Geräusch steigern und wenn das dann klappt, den Besuch reinbitten. Sobald der Hund wieder bellt, gehen Sie einen Schritt zurück, bis dorthin, wo es noch funktioniert hat.
    Üben Sie mit ihr das Alleinebleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte den Hund dabei nicht beachten, einfach rausgehen und reinkomen. Der Hund soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen lanweilig finden, erst dann kann er entspannen. Wenn Sie merken, dass sie entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn sie sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt der Hund, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.
    Schließen Sie auch immer alle Türen hinter sich, wenn Sie einen Raum verlassen. Dulden Sie nicht, dass die Kleine Sie kontrolliert und Ihnen überallhin folgt. Erst dann kann sie lernen, alleine zu bleiben.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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