Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund ist Anhänglich

Thema: Allgemeines
  Hessen
Floppi schrieb am 02.01.2016   Hessen
Angaben zum Hund: Französische Bulldogge, weiblich, kastriert, Alter über 5 Jahre

Hallo liebe Trainer,

mein Freund und ich sind jetzt seit einem Jahr zusammen. In seiner vorherigen Beziehung hatte er sich vor 6 Jahren einen Hund gekauft. Jetzt wird der Hund wie ein Kind von Woche zu Woche hin und her gereicht. Wenn der Hund bei uns ist läuft er meinem Freund ständig hinterher, egal wohin. Sowie mein Freund auf mich zukommt um mir einen Kuss zu geben oder mich in den Arm zu nehmen kommt der Hund zu ihm und fängt an an seinem Bein rumzurammeln. Der Hund schläft mit im Bett unter seiner Bettdecke. Sowie ich meinem Freund zu Nahe komme ob auf der Couch, im Bett oder anderswo drengelt sich der Hund immer dazwischen.Wenn man Sie vom Bett in Ihr Körbchen setzt um auch mal intim zu werden, dann fängt sie an zu wimmern und zu fiepsen damit Sie seine Aufmerksamkeit erhält, oder springt sogar ins Bett und probiert sich dazwischen zu drengeln.

Wenn ich nach Hause komme begrüßt sie mich völlig normal. Bellt nicht, knurt nicht oder sonst etwas.

Ist das normal? Kann man das Verhalten irgendwie ändern? Es ist nämlich sehr anstrengend.

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Antworten(1)

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 02.01.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    vieles in Ihrer Beschreibung hört sich danach an, dass Ihr Hund versucht, die Aufmerksamkeit einer Bezugsperson zu erheischen; hinter Verhaltensweisen wie Fiepsen / Wimmern und Rammeln können bspw. Frustration bzw. Stress stehen.

    Eine Möglichkeit, hier vielleicht eine Verbesserung zu erzielen, könnten klarere Alltagsregeln für Ihren Hund sein. Mit einem so genannten "Nabel-der-Welt-Training" / "Nichts-im-Leben-ist-umsonst-Training" könnten Sie bspw. Ihren Hund nach und nach daran führen, dass er für alles, was er haben möchte - Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten, Futter, Liegeplätze - eindeutige Regeln gibt (Regel 1: Sie - und nicht Ihr Hund - verwalten alle wichtigen Dinge im Leben. Regel 2: Für alle wichtigen Dinge im Leben ist gesorgt - man muss sie sich allerdings erarbeiten.).

    Herausfordernd könnte dabei werden, dass Ihr Hund wöchentlich einen Wechsel der Umgebung und Bezugspersonen macht - hier sind also Sie als Halter in Ihrer Konsequenz umso mehr gefragt.

    Viele Grüße,
    Stefanie Ott
    www.mensch-und-tier.net

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