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Bellen bei anderen Hunden

Thema: Allgemeines
  Brandenburg
Guenther schrieb am 13.01.2017   Brandenburg
Angaben zum Hund: Jack-Russel-Mops Mischling, männlich, kastriert, Alter 4-10 Jahre

Mein Hund Bellt sofort er andere Hunde sieht und stellt seine Nackenhaare auf, dabei macht er aber nix, so bald sich doch mal ein Hund in seine Nähe traut, er will nur spielen und an ihnen schnüffeln.
Es tut mir so leid für ihn weil er dadurch nicht mit so vielen Hunden spielen kann.

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 13.01.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, ihr Hund ist in der Situation unsicher. Agieren sie bitte und überlassen es nicht ihm, die Situation zu managen.
    Geben sie ihm ein Verhalten vor, welches er zeigen soll, wenn ein anderer Hund kommt. Daran kann er sich dann orientieren und wird sein Gebelle einstellen können. Ob er dann mit dem Gegenüber spielen kann, können sie später immer noch entscheiden. Aber erst einmal soll er sich ihnen zuwenden. Sozialpartner für ihren Hund sind in erster Linie sowieso SIE und keine anderen Hunde. Wenn er ein paar Spielkumpels hat, reicht ihm dies völlig aus.
    Beginnen sie ihrem Hund jetzt ein Alternativverhalten anzutrainieren, welches er bei Hundebegegnungen zeigen kann. Dies bedeutet, daß er lernen soll, das ein Hund die Ankündigung für ein bestimmtes Verhalten ist.. Z.B. du siehst einen Hund, drehe dich zu mir um und wirst dafür belohnt.
    Wählen sie anfangs die Distanz so groß, daß der Hund den anderen zwar gesehen hat, aber noch ansprechbar ist. Belohnen sie ihn, wenn er leise ist. Üben sie: du siehst den Hund, schau mich an, dafür wirst du belohnt. Belohnung kann alles sein - ihr Hund muß es nur richtig toll finden!

    Wenn der Hund dann von sich aus zu ihnen Kontakt aufnimmt, können sie schrittweise die Distanz zum anderen Hund verringern.
    Er soll lernen andere Hunde sind nicht mehr negativ ( Frauchen macht mir Stress) sondern super toll, weil sie sich mit ihm beschäftigen und er etwas tolles bekommt, wenn er sich zu ihnen wendet und die anderen ignoriert.
    Irgendwann kommen sie auch ohne den ganzen "Aufwand" an anderen Hunden vorbei und ein "Fein/super" genügt als Belohnung.
    Der Hund muß auch erst einmal lernen ihnen zu vertrauen in solchen Begegnungen.
    Sollten sie alleine nicht vorwärts kommen, suchen sie sich professionelle Hilfe. Hund - Hund - Begegnungssituationen kann man auf einem Hundeplatz gut trainieren, weil man sie kontrolliert arrangieren kann und ihnen so das Rüstzeug für den Alltag mitgeben..
    Adressen finden sie z.B. auf den Seiten des BHV unter www.hundeschulen.de
    Dann klappt es bald auch mit entspannten Hundebegegnungen.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick
    zertifizierter Hundetrainer/Verhaltensberater IHK/BHV

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