Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Begegnung mit anderen Hunde

Thema: Allgemeines
  Baden-Württemberg
anbomato schrieb am 04.12.2014   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: Malteser, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Guten Abend, mein Malteser Rüde ist zu Hause ein Lamm,aber eim Spazieren, wenn er anderen Hundis begegnet, kläfft er diese an. Auch in unserem Haus gibt es 2 Hirtenhunde die er eigentlich kennen müsste, War beim Hundetrainig, da war er ganz artig und kein gebell
versuche ihn zu beruhigen in dem ich ihn mit einem leckerli dann so ein moment ablenke..

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 05.12.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    bitte lassen Sie das "Vorbeikeksen", es bringt nichts.
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, damit er seine Ruhe hat.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und Ihr Körper dazwischen - eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern. Hier finden Sie jede Menge geistiges Training für einen spannenden Spaziergang ohne Bellerei oder Anspringen.
    Im Hundetraining sind die meisten Hunde brav, weil wir konzentriert sind, weil unser Hund die anderen kennt usw. - aber draußen muss Vertrauen und richtiger Schutz von uns dazukommen. Wenn Sie es richtig machen, schaut Ihr Hund nach Ihnen....
    Das wünsche ich Ihnen,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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